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Investor Infratil steigt bei Lübecker Flughafen aus

17. Januar 2009 (Lübeck) - Schock für die Hansestadt Lübeck: Der neuseeländische Investor Infratil steigt zum Oktober aus dem Flughafen Blankensee aus. Das bestätigten Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) den Lübecker Nachrichten auf Nachfrage. Lübeck muss rund 23 Millionen Euro aufwenden, um die Neuseeländer auszuzahlen, und will nun bis zum Oktober versuchen, einen neuen Partner für den Airport zu finden.

Hintergrund für den Ausstieg soll die weltweite Finanzkrise sein,
die auch an Infratil nicht vorbeigegangen ist. Infratil hatte im
Dezember 2005 eine Mehrheit von 90 Prozent am Flughafen übernommen,
zehn Prozent blieben städtisch. Die Neuseeländer wollten langfristig
60 Millionen Euro in den Ausbau von Blankensee investieren, hatten
aber von Anfang eine Ausstiegsoption, die bis Ende Januar 2009
befristet war. Die Option wurde im November nach Verhandlungen mit
der Stadt um ein Jahr verlängert.

Quelle: ots/Hskultur

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