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BfL: Der Fisch stinkt vom Kopf … oder?

28. Februar 2011 (HL-Red-RB) Die Fraktion "Büger für Lübeck (BfL) übermittelte nachfolgenden Beitrag: "Fakt: Der Flughafen ist ein modernes Wirtschaftsunternehmen! Diese Erkenntnis ist nach den Äußerungen in der Lübecker Bürgerschaft in dieser Woche bei den meisten Mitgliedern des gegenwärtigen Aufsichtsrates wie auch bei den Parteiprogrammlyrikern des Rot-Rot-Grünen Linksbündnisses noch nicht angekommen.

Ergebnis: Zielführendes Handeln für die wirtschaftliche Zukunft eines Unternehmens aufgrund eigener Leistung ist diesem Personenkreis in der überwiegenden Mehrzahl wohl fremd.
Fakt: Die Einhaltung demokratischer Spielregeln wird aufgrund der Eigenverliebtheit in das populistische Machtgehabe völlig vergessen.

Der Bürgerentscheid für die Erhaltung und Fortführung des Lübecker Flughafens wird von den linksgestrickten Meinungsmachern völlig negiert und im Blickpunkt dieser klientelgesteuerten Akteure steht das Wort „Abwicklung“ im Fokus ihres Denk- und Handlungsmusters. Hier zeigt sich die Scheinheiligkeit der Argumente: Wäre das Bürgerbegehren gegen die Hafenprivatisierung erfolgreich gewesen und die politischen Entscheider hätten diesen Bürgerwillen nicht umgesetzt, wären diese Linkspopulisten auf die Barrikaden gegangen, wenn dennoch ein privater Investor mit ins Boot genommen worden wäre. Nun wir erinnern uns: Der Bürgerentscheid fand keinen Zuspruch bei der Mehrheit der Lübecker Bürger.

Ergebnis: Das Rot-Rot-Grüne Aktionsbündnis akzeptiert nur was in seine Parteiprogrammlyrik passt und schert sich einen Dreck darum, was der wütende Wahlbürger auf demokratischem Wege mit seiner Unterschrift dokumentiert hat.

Fakt: Dieser Lübecker Flughafen verfügt über ein qualifiziertes Personal mit über 150 motivierten Mitarbeitern und stellt den Lübecker Bürgern hochwertige Transportleistungen zur Verfügung.

Für die Leitung dieses Verkehrsunternehmens steht ein erfahrener und erfolgreicher Bewerber zur Bewältigung einer schwierigen Aufgabe in den Startlöchern. Für die sicherheitsrelevante Förderung des Flughafens Lübeck hat die Landesregierung 1,76 Mio. € zugesagt, so dass die Voraussetzungen für den von dem Eigentümer zu leistenden Beitrag gegeben sind und folglich dem Ausbau seitens seiner finanziellen Durchführung nichts im Wege steht.

Ergebnis: Sowohl ein OVG-Urteil als auch ein EU-Verfahren sind kein Hindernis, die Flughafenleitung mit einer kompetenten Führungspersonalie zu besetzen noch alle Vorkehrungen zu treffen, um im Herbst 2011 den Ausbau des Flughafens kurzfristig mit den vorhandenen finanziellen Mitteln durchzuführen.

Fakt: Die Kosten für eine Abwicklung des Lübecker Flughafens liegen im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Bei dieser Prämisse stellt sich doch bei den Bürgern, die den Flughafen erhalten wollen, die Frage, ob dieser Betrag nicht besser in den Ausbau und in die Suche nach einem neuen Eigentümer mit Zukunftskreativität investiert werden soll, als Arbeitsplätze zu vernichten und eine mit Kosten belastete Industriebrache, die erneut Entwicklungskosten verursacht, zu schaffen.

Ergebnis: Ein zukunftsweisender unternehmerischer Kraftakt ist dieser kraftlosen Linkskoalition in der Bürgerschaft - wie die letzte Debatte gezeigt hat - nicht zuzumuten. Ihr Zugpferd, der Bürgermeister, möchte aber im nächsten Jahr wiedergewählt werden und die Herren und Damen Senatoren haben erstmal unter diesem Leitstern ihre Posten gesichert.

Die Bürger für Lübeck (BfL) bitten vor diesem Hintergrund die Bürger von Lübeck, den Bürgermeister, die Senatoren und die Flughafengegner zu fragen, was mit dem von ihnen bekundeten Bürgerentscheid geschieht.

Autor: Günter Scholz"

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