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Agentur für Arbeit Lübeck

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Maßnahmen gegen Grenzmuseum unverständlich

25. Februar 2011 (HL-Red-RB) Die CDU Lübeck übermittelte folgenden Beitrag: "Zum Beschluss der rot-rot-grünen Rathausmehrheit, das Grenzmuseum in Schlutup mit der Erhebung einer Miete zu belasten, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft Andreas Zander: „Die Maßnahme der Bürgerschaftsmehrheit liefert keine Entlastung des Haushalts, sondern scheint ausschließlich darauf ausgerichtet zu sein, die Schließung einer erfolgreich und stets ehrenamtlich betriebenen Einrichtung voranzutreiben.

Denn eins ist klar: Eine Einrichtung, die ausschließlich ehrenamtlich betrieben und von der Stadt nicht bezuschusst wird, wird die vorgesehenen Mietzahlungen nicht aufbringen können. Das Grenzmuseum steht damit vor einer Schließung. So sieht die Belohnung der linken Rathausmehrheit für ehrenamtliches Engagement aus.

Das Grenzmuseum kostet die Hansestadt Lübeck derzeit keinen Cent. Dafür generiert sie regionale und überregionale Berichterstattung – wie zuletzt im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Und sie liefert den Lübeckerinnen und Lübeckern ebenso wie Gästegruppen aus dem europäischen Ausland die Möglichkeit, sich über die jüngste Geschichte und den Terror der sozialistischen Gewaltherrschaft im Osten Deutschlands zu informieren.

Dass diese, insbesondere für Schulklassen und die jüngere Generation geschaffene Möglichkeit, sich über die unmenschliche innerdeutsche Grenze zu informieren, ausgerechnet von einer rot-rot-grünen Mehrheit torpediert wird, spricht daher auch Bände.

Wir müssen die Frage stellen, inwieweit die SED-Nachfolgepartei Die Linke sich innerhalb des rot-rot-grünen Bündnisses dafür eingesetzt hat, eine Erinnerung an den SED-Terror an der unmittelbaren Grenze Lübecks zu verhindern. Über viele Jahrzehnte hat sich die SPD in Lübeck an der Seite der Freiheit und gegen die Unterdrückung ihrer Genossen in der DDR engagiert. Dass sie nun mit ihren neuen Partnern ausgerechnet diese Erinnerungsarbeit auslöschen möchte, bringt derzeit sicher viele alte Sozialdemokraten dazu, sich im Grabe umdrehen.“




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