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Hiller-Ohm: Altbewerber bei Ausbildungsplatzsuche fördern!

11. Februar 2011 (HL-Red-RB) Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) lehnt den Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ab, vermehrt Auszubildende aus wirtschaftlich schwachen EU-Staaten anzuwerben.
„In Schleswig Holstein hatten wir in 2009/2010 über 600 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber, die bei den Jobcentern gemeldet waren und keine Fördermaßnahmen erhalten haben. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl um rund 67 Prozent angestiegen. Solange wir eine bestehende Unterversorgung haben, stellt sich nicht die Frage, Azubis aus dem Ausland anzuwerben. Die Bundesregierung hätte den Ausbildungsbonus nicht auslaufen lassen dürfen. Es müssen zuerst Vermittlungshemmnisse bei Altbewerbern abgebaut werden“, erklärt Hiller-Ohm.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte Ende vergangenen Jahres in einem Antrag gefordert, so genannte Altbewerberinnen und Altbewerber weiterhin Perspektiven zu geben und den Ausbildungsbonus bis 2013 zu verlängern. Dieser Antrag wurde von CDU/CSU und FDP jedoch abgelehnt. Der Ausbildungsbonus war, ist und bleibt sinnvoll, um jungen Menschen mit Vermittlungshemmnissen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen.

Hiller-Ohm plädiert dafür, Bildungseinrichtungen besser auszustatten und Fördermaßnahmen noch stärker voranzutreiben. Die SPD-Politikerin wirft der schwarz-gelben Bundesregierung uneinheitliches Handeln vor: „Kein Jugendlicher darf verloren gehen! Ursula von der Leyen hat einerseits eiskalt den Ausbildungsbonus auslaufen lassen. Zusätzlich wird bei den Eingliederungstiteln gekürzt. Hier ist Lübeck besonders stark betroffen. Andererseits sollen jetzt im Gegenzug Auszubildende angeworben werden. Diese Politik ist unverständlich. Der Lübecker IHK-Geschäftsführer hat Recht, wenn er sagt, dass es noch viele junge Menschen gebe, die man beruflich qualifizieren könne“, so Hiller-Ohm.

Quelle:
Gabriele Hiller-Ohm, MdB | SPD-Bundestagsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Mitglied im Ausschuss für Tourismus
www.hiller-ohm.de

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