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Agentur für Arbeit Lübeck

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Datenschutz im Internet ist oberstes Gebot

03. Februar 2011 (HL-Red-RB) *Politische Jugendorganisationen und Schüler sind sich einig:
Datenschutz im Internet ist oberstes Gebot*. Zu der Podiumsdiskussion am gestrigen Dienstag zum Thema „Datenschutz bei StudiVZ, Facebook und Co.“ an der Hebbelschule in Kiel mit etwa hundert Schülerinnen und Schülern, erklärt der amtierende Vorsitzende des VPJ, *Erik Sachtleber*: „Diese Diskussion hat gezeigt, dass Datenschutz besonders bei Jugendlichen ein wichtiges Thema ist und es noch viel Klärungsbedarf gibt. Jugendlichen ist oftmals gar nicht bewusst, dass ihre persönlichen Daten die Währung der Datenverwerter sind und man mit dieser Währung sorgsam und bedacht umgehen sollte. Hier ist nicht nur die Politik gefragt Konzepte zu finden, die den Missbrauch von Daten verhindern, sondern vor allem ist eine verstärkte Aufklärung der Jugendlichen nötig. Der Umstand, dass Arbeitgeber ihre Bewerber häufig zu erst bei den einschlägigen Netzwerken suchen, sollte jedem deutlich machen, nicht unbedacht alle Bilder und Infos über sich im Netz frei zugänglich zu machen“

Die Vorsitzende der Grünen Jugend SH, *Lydia Rudow*, äußert sich wie folgt:

„Zum einen muss man natürlich an das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen appellieren, doch das reicht häufig leider nicht aus. Deshalb muss sowohl von politischer Seite als auch von den Nutzer_innen selber Druck auf Anbieter wie Facebook, MeinVZ und Co ausgeübt werden, damit diese ihre Datenschutzrichtlinien verbessern. Um den richtigen Umgang mit privaten Daten zu erlernen, sollte zudem die Vermittlung von Medienkompetenz stärker Bestandteil der Bildungsinhalte werden.Neben dem Aufzeigen der Risiken möchte ich aber auch die Chancen betonen, die das Internet bietet. Das Web 2.0 ermöglicht ganz neue Formen der Kommunikation, der globalen Vernetzung und auch der politischen Teilhabe.“

Der Vorsitzende der Jungen Liberalen SH, *Patrick Löffel,* ergänzt:

„Es ist zwar im Endeffekt jedem selber überlassen, welche Daten er in sozialen Netzwerken preisgibt, doch sollte man sehr sorgsam damit umgehen. Datenschutz wird leider noch nicht von allen sozialen Netzwerken gewährleistet. Dies ist nicht akzeptabel und muss von politischer Seite dauerhaft zum Thema gemacht werden.“


Der stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos SH, *Michel Hansen*, bestätigt:
„Datenschutz im Netz ist ein Thema, das zwar häufig öffentlichkeitswirksam aufgegriffen wird, die Information der Nutzer_innen selbst kommt dabei aber leider zu kurz. Wenn wir an Google Street View, Facebook oder den neuen Personalausweis denken, fehlt es einerseits am Interesse, für Datenschutz zu sorgen, andererseits am Wissen auf Seiten der Nutzer_innen, ihre Rechte wahrzunehmen. Die politischen Jugendverbände haben die Aufgabe, beide Aspekte anzugehen. Die Veranstaltung des VPJ ist ein wichtiger Beitrag zur Information der Nutzer_innen.“

Die Kreisvorsitzende der Jungen Union in Nordfriesland, *Katja Reimann,* erklärt:

„Die sozialen Netzwerke bieten viele Möglichkeiten – beim richtigen Umgang, viele Vorteile.
Der Umgang mit den privaten Daten in der Öffentlichkeit muss jedoch früher gelernt und gelehrt werden. Eine Sensibilisierung der Bevölkerung muss stattfinden!“


Quelle:
Verband politischer Jugendorganisationen Schleswig-Holstein, VPJ,
*dem Verband der demokratischen, parteinahen Jugendorganisationen* *in Schleswig-Holstein*
*(Grüne Jugend SH, Junge Liberale SH, Jungsozialisten in der SPD SH, Junge Union SH sowie dem SSW-Ungdom)

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