Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Arbeit Wirtschaft H'werk Politik

Schleswig-Holstein: Jobcenter auch 2010 erfolgreich

31. Januar 2011 (HL-Red-RB) Geschäftsführer Heyn zieht positive Jahresbilanz für Schleswig-Holstein: Zahl der Langzeitarbeitslosen gesunken -Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Arbeitsagenturen hat sich bewährt - Jobcenter auf Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets gut vorbereitet: „Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe vor 6 Jahren war auch in Schleswig-Holstein ein Kraftakt. Allerdings - das zeigt auch die Bilanz 2010 - ein Kraftakt, der sich für die Arbeitslosen und ihre Familienangehörigen gelohnt hat“, sagte Wolfgang Heyn, Geschäftsführer Grundsicherung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, am Freitag (28.01.2011) in Kiel. „Wichtig ist für uns: Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein nicht so massiv ausgewirkt wie in anderen Bundesländern. Das gilt auch für die Arbeitslosen in der Grundsicherung, landläufig Hartz IV.“ Die Zeitreihe von 2005 bis 2010 - mit dem Krisenjahr 2009 - dokumentiere dies. „Besonders erfreulich ist für mich: Wir stehen sogar besser da als vor der Krise“, so Heyn weiter. „Ich gehe davon aus, dass wir auch 2011 die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter verringern können.“

Schleswig-Holstein

Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung (Hartz IV)

Dezember 2010: 67.600

Dezember 2009: 69.700

Dezember 2008: 69.400

Dezember 2007: 76.500

Dezember 2006: 83.800

Dezember 2005: 95.600

Vergleich Dezember 2009 – 2010: Minus: 2.100 oder -3,1 Prozent

Vergleich Dezember 2005 – 2010: Minus: 28.000 oder -29,3 Prozent

„Rückblickend kann ich feststellen: Unsere 13 Jobcenter - so die neue Bezeichnung der bisherigen Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) - haben sich bewährt. Sie arbeiten nach der Neuorganisation der Grundsicherung zum Jahresbeginn 2011 professionell weiter. Für ihre Kunden hat sich nichts geändert. Ihnen kommt auch weiterhin die Bündelung der Kompetenzen und Angebote, die vor 2005 getrennt erbracht wurden - von der Arbeitsvermittlung bis hin zur Sucht- und Schuldnerberatung - zugute. Ich bin froh, dass wir diesen ‚Service aus einer Hand‘ auch in Zukunft für Arbeitsuchende, ihre Angehörigen und die Betriebe anbieten können“, so Heyn.

„Wir werden uns auch in diesem Jahr konsequent am Prinzip ‚Fördern und Fordern‘ orientieren. Dazu gehört es auch, dass wir auf die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets - und damit auf das ‚Fördern‘ - gut vorbereitet sind. Wir warten auf die notwendigen politischen Entscheidungen.“

Für Arbeitsmarktpolitik stünden den Jobcentern in diesem Jahr 120 Millionen Euro zur Verfügung. Im letzten Jahr waren es 185 Millionen. „Trotz dieser deutlichen Kürzung werden wir auch 2011 - bei höchstwahrscheinlich weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen - das ganze Spektrum von Vermittlungs- und Qualifizierungsangeboten nutzen können“, betonte Heyn.

Schleswig-Holstein

Arbeitsmarktpolitik 2010 der Jobcenter ( ohne Arbeitsagenturen )

Bestand Dezember 2010

Qualifizierung: 3.400

Förderung der Berufsausbildung: 2.400

Eingliederungszuschüsse: 3.200

Förderung Selbstständigkeit: 280

Arbeitsgelegenheiten: 11.400.


www.arbeitsagentur.de

Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Nord



Impressum