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Agentur für Arbeit Lübeck

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Erwerbstätige in Hamburg und Schleswig-Holstein 2010

20. Januar 2011 (HH/HL-Red/RB) Moderates Wachstum nach der Wirtschaftskrise: Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich in Hamburg 2010 mit einem Plus von 0,8 Prozent oder 8 800 Personen gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Damit setzte sich der seit dem Jahr 2004 anhaltende Anstieg der Erwerbstätigenzahlen weiter fort. Nach dem aktuellen Ergebnis für 2010 liegt die Entwicklung in Hamburg geringfügig über der Bundesentwicklung von plus 0,5 Prozent, so das Statistikamt Nord.
Zu dieser moderaten Zunahme trugen in Hamburg vor allem die Dienstleis-tungsbereiche bei (plus 1,2 Prozent). Hier wiesen insbesondere die Berei-che Unternehmensdienstleistungen, Einzelhandel und öffentliche und pri-vate Dienstleistungen ein deutliches Wachstum auf. Dagegen zeigten die Dienstleistungsbereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie das Hamburger Versicherungsgewerbe spürbare Rückgänge. Insbesondere im Versicherungsgewerbe gab es 2010 wie schon im Jahr zuvor infolge von Unternehmensumstrukturierungen und Standortverlagerungen deutlich weniger Erwerbstätige. Das Verarbeitende Gewerbe in Hamburg zeigte im Jahr 2010 trotz guter konjunktureller Erholung mit minus 1,4 Prozent eine ebenfalls rückläufige Entwicklung der Erwerbstätigenzahl.
In Schleswig-Holstein hat sich mit einem analog zur Bundesentwicklung leichten Plus von 0,4 Prozent (5 500 Personen) auch 2010 der Anstieg der letzten Jahre weiter fortgesetzt. Das Vorjahresergebnis lag trotz Wirt-schaftskrise bei einem Wachstum von 0,3 Prozent.
Die positive Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen ist insbesondere auf ei-nen Zuwachs in den Dienstleistungsbereichen zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr waren in diesen Bereichen insgesamt 6 300 Personen (plus 0,6 Prozent) mehr erwerbstätig, wobei insbesondere der Gesund-heitsbereich einen deutlichen Zuwachs aufweisen konnte. Während auch im Baugewerbe die Erwerbstätigenzahlen weiter anstiegen, gingen sie im Ver-arbeitenden Gewerbe als Nachwirkung der Wirtschaftskrise nochmals um 1,5 Prozent zurück.
Diese vorläufigen Ergebnisse hat der Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“, in dem alle Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie der Deutsche Städtetag vertreten sind, ermittelt.


Quelle
Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

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