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Wirtschaft will Zukunftsperspektive für SH entwickeln

03. Januar 2011 (HL-Red-RB) Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein will im kommenden Jahr eine umfassende Strategie für das nördlichste Bundesland entwickeln. Das Kuratorium der IHK Schleswig-Holstein hat im Dezember 2010 in Kiel grünes Licht für das Projekt „Schleswig-Holstein 2030“ gegeben. Die Vollversammlungen der IHKs Flensburg, Kiel und Lübeck, die die Interessen von mehr als 175.000 Unternehmen im Land vertreten, hatten dem Vorhaben zuvor ebenfalls zugestimmt.

„Unser Land steht vor dramatischen Herausforderungen: Die öffentlichen Träger haben
aufgrund der Haushaltslage minimalen Gestaltungsspielraum. Der Fachkräftemangel wird
immer spürbarer und die internationale Konkurrenzsituation unserer Region wird sich enorm
verschärfen. Wir müssen jetzt handeln“, so der Präsident der IHK Schleswig-Holstein,
Christoph Andreas Leicht, im Anschluss an die Kuratoriumssitzung. Leicht verweist auf
Hamburg und Dänemark, wo im Gegensatz zu Schleswig-Holstein wirtschaftliche
Zukunftsstrategien entwickelt würden. Die IHK Schleswig-Holstein sehe sich in der
Verantwortung, diesen Prozess nun anzustoßen.
Mit der Stärkung der Jütlandroute (A7), dem geplanten Bau der festen Fehmarnbeltquerung,
dem Ausbau der A1 sowie der Verlängerung der A20 gewinnt Schleswig-Holstein als Brücke
zwischen Kontinentaleuropa und Skandinavien eine nie dagewesene Bedeutung. „Es stellt
sich die Frage, wie wir uns in der Liga der dynamischen Wirtschaftsregionen positionieren
wollen“, sagte Leicht. Die Wirtschaft habe den Anspruch, dass Schleswig-Holstein mit den
Partnerregionen auf Augenhöhe kooperiert. Dafür soll die Zukunftsstrategie den Weg
weisen.
Die Untersuchung soll darstellen, wie Schleswig-Holstein im Jahre 2030 ein moderner,
leistungsfähiger und für Unternehmen attraktiver europäischer Standort sein kann. Konkret
gehe es darum, die wirtschaftlichen Standbeine des Landes nachhaltig zu stärken und die
Versorgung mit Fach- und Führungskräften in den wirtschaftlichen Kernbereichen sicher zu
stellen. Die strategischen Betrachtungen schließen die angrenzenden Wirtschaftsräume
nördlich und südlich von Schleswig-Holstein ausdrücklich mit ein.
Nr. 56/2010
Ihr Ansprechpartner:
Michael Legband
Telefon:
0431 5194-224
E-Mail:
legband@kiel.ihk.de
20.12.2010
IHK Schleswig-Holstein | Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck
Postanschrift: Industrie- und Handelskammer zu Kiel | 24100 Kiel | Büroanschrift: Bergstraße 2 | 24103 Kiel
Internet: www.ihk-schleswig-holstein.de 2|2
„Wir werden alle vorhandenen relevanten Analysen bei der Strategieentwicklung
berücksichtigen. Konsistenz und Sicherung einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit sind
dabei die Leitlinien“, sagte Leicht. Die Unternehmerinnen und Unternehmer werden ihr
Fachwissen in den Prozess einbringen. Zahlreiche Workshops seien mit dem Ehrenamt der
IHKs geplant. „Uns ist wichtig, dass unsere Zukunftsperspektive 2030 eine breite Akzeptanz
erfährt. Deshalb wollen wir diesen, in unserer Wirtschaftsgeschichte einmaligen Prozess
anstoßen, um die Zukunftsfähigkeit Schleswig-Holstein zu sichern“, so Leicht.
Die Ergebnisse des Strategiepapiers „Schleswig-Holstein 2030“ will die IHK Schleswig-
Holstein in der zweiten Jahreshälfte 2011 vorstellen.
Die IHK Schleswig-Holstein ist seit 1. Januar 2006 der zentrale Ansprechpartner für alle
Fragestellungen zum Thema Wirtschaft, die mehr als nur regionale Bedeutung haben. Zu
diesen Themen bündelt sie die Meinung der drei IHKs in Schleswig-Holstein, so dass diese
gegenüber Politik und Verwaltung mit einer Stimme für die Wirtschaft im Lande sprechen. In
der IHK Schleswig-Holstein sind über die drei IHKs Flensburg, Kiel und Lübeck 175.000
Unternehmen organisiert.

Quelle:
IHK Schleswig-Holstein | Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck
www.ihk-schleswig-holstein.de

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