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Kreis SE: IHK & Kreishandwerkerschaft wollen Wi-Chancen nutzen

16. Dezember 2010 (HL-Red-RB) Mit Freude begrüßt die regionale Wirtschaft den Entschluss des Segeberger Kreistages, eine Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft zu gründen. Die IHK zu Lübeck und die Kreishandwerkerschaft Mittelholstein hatten sich in den vergangenen Jahren nachdrücklich dafür eingesetzt. „Der Kreis Segeberg hat aufgrund seiner Lage im HanseBelt und in der Metropolregion Hamburg beste Entwicklungschancen. Die Einrichtung einer Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft war längst überfällig, denn nur sie kann professionell die ökonomische Entwicklung des Kreises vorantreiben und die entscheidenden Weichen für die Zukunft stellen“, sagte Matthias Schulz-Kleinfeldt, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck.

IHK und Kreishandwerkerschaft suchen nun den engen Schulterschluss mit dem Kreis Segeberg und den Kommunen, um die neue „Wirtschaftsentwicklung Kreis Segeberg“ zum Erfolg zu führen und die wirtschaftliche Prosperität auch in Zukunft zu sichern. „Hier bedarf es noch verschiedener Initiativen, die die IHK und die Kreishandwerkerschaft gern mit erarbeiten und realisieren wollen“, betonte Kreishandwerksmeister Manfred Arp. „Politik trägt Verantwortung: Die neue Wirtschaftsentwicklung gibt uns die Chance, die fiskalische Situation nachhaltig zu verbessern. Damit die Gesellschaft eine Erfolgsgeschichte schreiben kann, benötigt sie eine breite Unterstützung des Kreistages.“ Politische Ränkespiele seien daher fehl am Platze und schadeten letztlich dem Kreis bei der Nutzung und Wertschöpfung vielfältiger Chancen. Arp: „Es bedarf klarer Linie und Überzeugung.“ Es sei zielführend, einen endgültigen Namen der neuen Institution zunächst offen zu lassen und vorerst „Wirtschaftsentwicklung Segeberg“ als Bezeichnung zu verwenden. So gebe es im Bereich Marketing und Logo noch Gestaltungsspielraum.

Eine klare Initiative, um die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Kreises Segeberg im Zusammenhang mit den Impulsen der Metropolregion Hamburg und der HanseBelt Region aufzunehmen, sei dringend erforderlich gewesen, sagte Bernd Jorkisch, Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsbeirates für den Kreis Segeberg. „Seine Lage und seine Perspektiven gehören zu den besten in Deutschland: Impulse gibt es dank der Strahlkraft der Hansestadt Hamburg, der exzellenten Infrastrukturentwicklung im Zuge der Autobahnen 7, 20 und 21 sowie des Baus der festen Fehmarnbelt-Querung.“ Der Wirtschaftsbeirat werde sich auch in Zukunft des Themas „Wirtschaftsentwicklung Kreis Segeberg“ annehmen und den Prozess des Aufbaus der wichtigen Institution konstruktiv begleiten. Jorkisch: „Vorrangig ist jetzt die Suche nach der geeigneten Führungskraft, um der neuen Wirtschaftsförderung ein Gesicht und einen überzeugenden, gewinnenden Auftritt zu verschaffen.“


Quelle:
Industrie- und Handelskammer zu Lübeck

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