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Agentur für Arbeit Lübeck

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200 Jungunternehmer informierten sich bei HWK und IHK

21. November 2010 (HL-Red-RB) Die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck übermittelte folgenden Beitrag: "Großer Andrang bei der Gründerwoche Deutschland in Lübeck: „Insgesamt mehr als 200 Existenzgründer nahmen an unseren drei Veranstaltungen teil. Die Themen sind auf großes Interesse gestoßen, denn der Bedarf bei den Jungunternehmern ist vorhanden“, sagt Nicole Kerling, Existenzgründungsreferentin bei der IHK zu Lübeck. Die IHK hatte sich gemeinsamen mit der Handwerkskammer Lübeck an der bundesweiten Aktionswoche beteiligt. „Wir haben die Gründer über wichtige Themen in der Anfangsphase informiert: über die Möglichkeiten, die eine nebenberufliche Selbstständigkeit bietet, und darüber, wie wichtig ein gut geplantes Marketing ist. Allein in unserer IHK-NewKammer-Veranstaltung haben wir 100 Unternehmern gezeigt, wie sie sich vernetzen können und dass sie nicht allein sind, denn die Kammern begleiten Existenzgründer mit einer großen Palette an Beratungs- und Dienstleistungsangeboten“, so Kerling.

Wie wichtig das Marketing für ein Unternehmen gerade in den ersten Jahren nach der Gründung ist, erfuhren die Teilnehmer der Veranstaltung „So bringe ich meine Idee an den Kunden“ mit André Steffens und Roman Spendler. Die Lübecker Unternehmensberater erläuterten, dass neue Firmen gut strukturiert vorgehen und sich im Schwerpunkt Klarheit über ihr Alleinstellungsmerkmal verschaffen müssen. Für ein Marketingkonzept sollten sie zunächst die Markt-, Wettbewerbs- und Branchensituation analysieren, die potenziellen Zielgruppen und Kunden definieren sowie die möglichen Absatzwege festlegen. Am Ende stehen die Konzeption der Werbe- und Kommunikationsmittel sowie die Festlegung der Markteinführungs- und Verkaufskonzeption. Dazu gehört selbstverständlich auch das Medium Internet. Jeder Jungunternehmer sollte berücksichtigen, dass der Kunde in seiner eigenen Käuferwelt lebt. Dort müsse ihn der Unternehmer aufsuchen und abholen.

Über die Möglichkeiten einer nebenberuflichen Selbstständigkeit informierten sich 55 Teilnehmer. Sie erfuhren, dass die Hürden für den Start eines Nebenerwerbs niedrig sind und dieser somit eine Festanstellung, ein Studium oder die Familienbetreuung ergänzen kann. In Schleswig-Holstein meldeten im vergangenen Jahr 82 Prozent aller Kleingewerbetreibenden ihr Gewerbe zunächst als Nebenerwerb an, so Kerling.

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