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MEYER WERFT bildet aus - wann Lübeck wieder Werft-Stadt?

04. August 2010 (Papenburg/HL-Red-RB) Warum dieser Blick über den "regionalen Tellerrand"? Nun, über "zurück" - als Lübeck noch "Werftstadt" war, aber auch nach "vorn", wenn man beispielsweise die Wanderausstellung "Faszination Offshore" auf dem Museumsschiff "Greundiek" am Ostpreußenkai Travemünde besucht und spätestens da erkannt hat, dass Windenergie mehr nur als umweltfreundlich produzierter elektrischer Strom bedeutet. Nämlich auch, dass - Schiffe gebaut werden müssen, spezielle dazu, die die "Montage-Teile" für diese Anlagen transportieren können. Nicht zu vergessen - auch Hafenanlagen in diesem Gesamtzusammenhang. Deutschland insgesamt läuft Gefahr, diese "Zukunft" zu verpassen oder dem nicht hinreichend nachzukommen: Bei aller berechtigten Beteiligung von Naturschutz- und Umweltverbänden - zu lange Genehmigungsfristen dürfen Investoren nicht vergraulen. Und was mit Lübeck? Wären hier nicht sogar reichlich passende Flächen vorhanden, die längst nur noch vor sich hindämmern? Vielleicht sollte man auf diesen "Zug" aufspringen, sonst fährt dieser nur um "Lübeck herum". Eine mehr als nur zu "empfehlende" Aufgabe auch für einen Wirtschaftssenator. Damit könnte man sich wahrlich "Lorbeeren" (v)erdienen.

Lübeck muss sich nicht mit Papenburg und der Meyer Werft dort vergleichen. Warum aber eigentlich nicht doch? Denn vieles spricht dafür, dass etwa Cuxhaven oder Husum sich den "Wind nicht nur um die Nase wehen zu lassen" - Lübeck liegt nämlich auch "ganz schön nah am Wasser". Nur bitte nicht andauernd zum Weinen - u. a. Flender lässt durchaus grüßen. "Schrott-Verladung" in allen Ehren - aber Neu-Teile für die Windenergie "klingen" doch auch ganz gut, oder? Vielleicht sogar hier produzierte Technik. Und Fachstudiengänge an der FH oder spezielle Ausbildung im Fachhandwerk - warum soll man diese "anderen" überlassen?

Hier aber zum Beitrag der MEYER WERFT - einfach mal so als "Anregung". Denn HanseBelt ist auch nicht alles...:

"Die MEYER WERFT Akademie GmbH bildet dieses Jahr erstmals zahlreiche junge Menschen aus. Die 66 neuen Auszubildenden wurden mit ihren Eltern am Montag, den 2. August von der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und den Ausbildungsverantwortlichen begrüßt. Die MEYER WERFT ist mit mehr als 300 Auszubildenden damit der größte Ausbildungsbetrieb der Region. „Die berufliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, der jungen Menschen, der vorhandenen Mitarbeiter und der Region“, sagte Bernard Meyer, Geschäftsführer der Werft anlässlich der Begrüßung.




Foto (Meyer Werft): Neue Auszubildende mit ihren Ausbildern und der Geschäftsleitung Meyer Werft GmbH


Im Juli wurde die MEYER WERFT Akademie GmbH gegründet, um die Bildungsaktivitäten der MEYER WERFT zukünftig noch besser und intensiver zu gestalten. Die Akademie wird ein breites Tätigkeitsfeld in der betrieblichen Bildungsarbeit abdecken. Neben der Erstausbildung von jungen Menschen in 12 unterschiedlichen Berufen und dem Dualem System wird die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ein wichtiger Aspekt sein. Über diese beeindruckende Zahl hinaus werden im September auf der NEPTUN WERFT in Rostock 14 neue Auszubildende eingestellt. Damit ist die NEPTUN WERFT mit insgesamt 77 Auszubildenden in Rostock ebenfalls der größte industrielle Ausbildungsbetrieb."


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