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Kieler Sparpläne gefährden Existenz der Ökobauern

26. Juli 2010 (HL-Red-RB) Gabriele Hiller-Ohm, MdB | SPD-Bundestagsfraktion übermittelte folgenden Beitrag: „Die Kieler Landesregierung hat ein neues „Spar“-Opfer gefunden. Nach der Uni Lübeck müssen die Ökobauern in Schleswig-Holstein nun um ihre Existenz fürchten“, so die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD).
Die Kieler Landesregierung plant im Rahmen ihrer Sparpolitik die sogenannte Beibehaltungsprämie für den Biolandbau nicht mehr zu zahlen. „Die meisten Ökobauern sind auf das Geld angewiesen. Viele haben nur aufgrund der Prämie vom konventionellen Anbau auf Biolandbau umgestellt. Die Pläne der Landesregierung entziehen den Biobauern ihre Lebensgrundlage“, erklärt Hiller-Ohm.

Die SPD hat sich immer für den Biolandbau stark gemacht. Kein anderes Bundesland verfolgt Einsparungen in diesem Bereich. Selbst ärmere Bundesländer erwägen keine Streichungen. „Die Landesregierung spart am falschen Ende. Biolandbau ist die Zukunft“, so Hiller-Ohm.

„Obendrein verschenkt das Land durch die Streichung der Prämie 3,7 Millionen Euro“, ärgert sich die Bundespolitikerin. „Denn die Gelder von EU und Bund gehen damit Schleswig-Holstein verloren. Das ist Wahnsinn! Ökobetriebe sind bundesweit auf dem Vormarsch. Schleswig-Holstein wird durch die irrsinnigen „Sparpläne“ von Schwarz-Gelb den Anschluss verpassen und die Landwirtschaft in unserem Bundesland nachhaltig schädigen. Die Nachfrage nach Bioprodukten ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Immer mehr Menschen schauen auf die Qualität und Herkunft landwirtschaftlicher Produkte. Die Kieler Landesregierung sollte diese Entwicklung wahrnehmen und nicht gegen den Trend arbeiten – und nicht am völlig falschen Ende sparen“, so Hiller-Ohm."

www.hiller-ohm.de

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