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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Mehr Lebensqualität für Parkinson-Kranke

07. Juli 2010 (HL-Red-RB) „Die meisten Mensche mit Parkinson-Krankheit nehmen zur Behandlung der Parkinson-Symptome, der Begleit- und weiterer Erkrankungen jeden Tag viele verschiedene Medikamente ein“, so Professor Angelo Antonioni, Leiter der Parkinson-Einheit am Forschungsinstitut IRCCS San Camillo im italienischen Venedig. „Patienten und ihre Betreuer werden es begrüßen, dass jetzt die Möglichkeit besteht, diese Tablettenlast ohne Einbußen der Wirksamkeit zu reduzieren. Es ist davon auszugehen, dass eine nur einmal tägliche Gabe auch die Therapietreue der Patienten verbessern kann“.

Die zuständigen Behörden haben Eu-weit für den Wirkstoff Pramipexol – Handelsname Sifrol Retard in zwei Tablettenstärken im Juni dieses Jahres zugelassen. Das soll die Lebensqualität dieser Patienten stärken. Bisher mussten die Kranken den Wirkstoff dreimal täglich einnehmen. Auch in den USA ist die neue Retardtablette zugelassen worden.
Die Umstellung kann über Nacht erfolgen. Bei vier von fünf Patienten ist das erfolgreich. Besonsdere Erwartungen setzt die Medizin auf die Therapietreue, die gerade bei dieser Krankheit bislang sehr schlecht war.
Nur ein Fünftel der Patienten hielten bislang die Medikamentation ein – mit zum Teil fatalen Folgen. Auch von der kontinuierlichen Wirkstofffreigabe versprechen sich Ärzte und Pharmazeuten bessere Ergebnisse.

Horst Schinzel

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