Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Keine größeren Schäden an Ostsee-Küstenschutzanlagen in SH

11. Januar 2010 (Kiel/HL-Red.) Die Ostseesturmflut vom vergangenen Wochenende hat nur geringe Schäden an den Küstenschutzanlagen verursacht. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr durch das Hochwasser. Das teilte Küstenschutzministerin Dr. Juliane Rumpf in einer ersten zusammenfassenden Lageeinschätzung heute mit.

"Die Ostseesturmflut ist eher glimpflich verlaufen", sagte sie. Der höchste Wasserstand sei in den frühen Morgenstunden des 10. Januar mit knapp 1,50 Metern über Normal Null in Travemünde eingetreten. In den übrigen Bereichen lagen die Wasserstände zwischen 1,45 und 1,16 Metern über Normal Null in Neustadt bzw. in Heiligenhafen. Danach habe es sich um eine leichte bis mittlere Sturmflut gehandelt, mit der statistisch etwa alle fünf Jahre zu rechnen sei.
Die Schadensbereiche an den Regionaldeichen auf Fehmarn und am Dahmer Moor wurden trotz der widrigen Witterungsverhältnisse rechtzeitig entdeckt und konnten mit einfachen Mitteln provisorisch gesichert werden. "Ich danke den Kräften vor Ort, die mit ihrem persönlichen Einsatz unter widrigen Wetterbedingungen verhindert haben, dass die Löcher in den Deichen größer wurden und damit erst zu einer wirklichen Gefahr für die Menschen in den angrenzenden Niederungen geworden wären", so die Ministerin. Zuvor hatte sie bereits den Hilfskräften des Küstenschutzes ihren Dank und ihre Anerkennung ausgesprochen und dabei auch deren besonnenes und zuverlässiges Handeln gelobt. Sie sprach weiter von einem beeindruckenden Beweis für das hohe Niveau des Küstenschutzes in Schleswig-Holstein, der auch ungewöhnlichen Wetterereignissen wie einer Ostseesturmflut gegenüber gewappnet sei und so die Sicherheit der Bevölkerung gewährleiste.
Frau Rumpf wies darauf hin, dass das gesamte Ausmaß der Sturmflutschäden an der Ostseeküste wegen der vielfach noch durch Schneeverwehungen versperrten Küstenwege erst in einigen Tagen sichtbar werden wird.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

Impressum