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Landesregierung dankt Wintereinsatz - Hilfskräften

11. Januar 2010 (Kiel/HL-Red.) Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat heute (11. Januar) den Frauen und Männern gedankt, die seit Tagen in Schleswig-Holstein gegen die Folgen von Wasser, Schnee und Eis kämpfen. "Wir haben besonders am Wochenende erlebt, wie hunderte von Mitarbeitern der Hilfsorganisationen, der Gemeinden, der Kreise und der Landesverwaltung oft bis zur Erschöpfung gearbeitet haben. Sie alle haben mit Ruhe und Übersicht, mit großem Einsatzwillen und einer beeindruckenden Professionalität dafür gesorgt, dass keine katastrophalen Verhältnisse entstehen", sagte der Ministerpräsident.

"Die vergangenen Tage haben uns wieder sehr deutlich gezeigt, wie unbezahlbar das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist. Ohne Sie wäre es sicher schlimmer gekommen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen", so Carstensen weiter.

Wie Verkehrsminister Jost de Jager sagte, hätten allein zwischen Sonnabend Mittag und Sonntag Nacht rund 300 Straßenwärter auf 8.000 Kilometern Bundes- und Landesstraßen ihren Dienst verrichtet, um den Verkehr weitgehend aufrecht zu erhalten. "Auch dank der über 300 eingesetzten Fahrzeuge von Privat-Unternehmen, mit denen unser Landesbetrieb in öffentlich-privater Partnerschaft seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, konnten größere Probleme vermieden werden", so de Jager. Der Stadt Fehmarn hatte der Landesbetrieb zur Räumung seiner Gemeindewege eine Schneefräse zur Verfügung gestellt.

Innenminister Klaus Schlie dankte den Hilfeleistungsorganisationen für ihren professionellen Einsatz. Die Behörden seien gut vorbereitet gewesen. Die Koordination der Einsatzkräfte vor Ort habe funktioniert. Unterstützung durch das Land sei nicht erforderlich gewesen. Schlie lobte insbesondere die Menschen in den von "Daisy" besonders stark heimgesuchten Gegenden. "Die Bevölkerung hat erfreulich gelassen reagiert und sich verantwortungsvoll verhalten", sagte der Minister. Die Autofahrer hätten die Appelle der Polizei, vorsichtig zu fahren, insgesamt beherzigt.

Küstenschutzministerin Juliane Rumpf sprach den Hilfskräften des Küstenschutzes ihren Dank und ihre Anerkennung aus: "Die Ostseesturmflut wurde ohne größere Schäden besonnen und zuverlässig gemeistert. Das ist ein beeindruckender Beweis für das hohe Niveau des Küstenschutzes in Schleswig-Holstein, der auch ungewöhnlichen Wetterereignissen wie einer Ostseesturmflut gegenüber gewappnet ist und so die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet", sagte sie.


Quelle: Landesregierung Schleswig-Holstein

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