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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Vergleich Arbeitslosigkeit Vormonat Anstieg, Vorjahr Rückgang

27. November 2008. Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und die südliche Umlandgemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie den Kreis Ostholstein umfasst, ist die Arbeitslosigkeit zum Vormonat gestiegen und zum Vorjahr weiter deutlich zurückgegangen. Während die Hansestadt Lübeck zum Oktober 2008 sogar einen Rückgang verzeichnen konnte, nahm die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Ostholstein zu. Davon waren insbesondere die Bezirke Neustadt und Oldenburg betroffen, deren Beschäftigungsstrukturen zum Beispiel im Gastgewerbe stark saisonabhängig sind. Der Anstieg fiel allerdings geringer als im November 2007 aus.




Grafik: Agentur für Arbeit

„Insgesamt zeigt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor recht entspannt. Vorsorglich möchte ich aber bereits heute den Betrieben eine langfristige Bindung des Personals empfehlen, da im nächsten Jahr die Zahl der Erwerbstätigen zurück geht und weiterhin Fachkräfte gesucht werden. Sprechen Sie mit uns, bevor Sie Entlassungen in Betracht ziehen. Die Qualifizierung von Mitarbeitern oder die Gewährung von Kurzarbeitergeld sind wirksame Alternativen. Baubetriebe können in der Schlechtwetterzeit auch Saison-Kurzarbeitergeld erhalten. Verbessert sich die Auftragslage, können Sie sofort wieder auf Ihre Arbeitnehmer zugreifen und verlieren keine Zeit für die erneute Personalsuche. So bleiben Ihnen die eingearbeiteten Fachkräfte und Ihren Mitarbeitern die Arbeitsplätze erhalten“, erläutert Wolfgang Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

Insgesamt waren 19.420 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet; 503 (2,7 Prozent) mehr als im Vormonat und 2.101 (9,8 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosenquote betrug 9,4 Prozent. Sie nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozentpunkte ab und im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte zu.

Im Berichtsmonat wurden 1.332 Stellen neu zur Besetzung gemeldet.

Von den 19.420 Arbeitslosen waren 5.050 dem Personenkreis nach SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) und 14.370 dem Personenkreis nach SGB II (ehemalige Arbeitslosenhilfeempfänger oder erwerbsfähige Sozialhilfebezieher, die von den Arbeitsgemeinschaften betreut werden) zuzuordnen. Sowohl die Arbeitsagentur als auch die Arbeitsgemeinschaft Lübeck und die Arbeitsgemeinschaft Ostholstein konnten die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr weiter abbauen.

Arbeitsmarkt Regional

In allen Dienststellen der Agentur für Arbeit Lübeck ging die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr zurück. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosigkeit saisonbedingt im Agenturbezirk Eutin, Neustadt, Oldenburg und Timmendorfer Strand an.

Im Bezirk der Hauptagentur Lübeck ging die Zahl der Arbeitslosen von Oktober auf November um 160 oder 1,2 Prozent auf 13.024 zurück (Vorjahr 14.218). Die Arbeitslosenquote lag mit 10,1 Prozent um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat (Vorjahr 11,0 Prozent). Im Laufe des Monats haben sich 2.433 Personen arbeitslos gemeldet, während sich 2.587 Personen aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten. Im November wurden 848 Stellen neu zur Besetzung gemeldet.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Eutin meldeten sich im Laufe des November 422 Personen arbeitslos. Dem gegenüber standen 419 Abmeldungen. Ende des Monats waren 1.752 Arbeitslose gemeldet (Vormonat 1.748). Ihre Zahl stieg um 4 oder 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahrmonat an und fiel um 318 (15,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote bleib zum Vormonat unverändert bei 7,5 Prozent (Vorjahr 8,9 Prozent). 227 Stellen wurden im Laufe des Monats gemeldet.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Neustadt meldeten sich 496 Arbeitnehmer arbeitslos während 241 die Arbeitslosigkeit beendeten. Ende des Monats waren 1.250 Arbeitnehmer gemeldet, das waren 255 (25,6 Prozent) mehr als im Vormonat und 287 (18,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,2 Prozent (Vorjahr 9,6 Prozent). 59 Stellen wurden im Laufe des Monats neu gemeldet.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Oldenburg stieg die Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 353 oder 17,5 Prozent auf 2.366 Arbeitnehmern an und ging zum Vorjahr um 102 (4,1 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,8 Prozent an (Vorjahr 10,5 Prozent).

152 Stellen wurden im Bezirk Oldenburg im Laufe des Monats neu zur Besetzung angeboten.

Im Bezirk der Agentur Timmendorfer Strand gab es im November 301 Arbeitslosmeldungen. Ihre Arbeitslosigkeit beendeten 249 Personen. Ende des Monats waren 1.028 Arbeitslose gemeldet, das waren 51 (5,2 Prozent) mehr als im Oktober und 200 (16,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg auf 7,0 Prozent, im Vorjahr waren es 8,1 Prozent. Im Laufe des Monats wurden 46 Stellen neu zur Besetzung gemeldet.

In der Hansestadt Lübeck waren Ende November 11.985 Arbeitslose gemeldet, 154 (1,3 Prozent) weniger als vor einem Monat und 1.001 (7,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent zurück (Vorjahr 12,3 Prozent).

2.315 Arbeitslose und damit 21 (0,9 Prozent) weniger als im Vormonat und 200 (8,0 Prozent) weniger vor Jahresfrist waren dem Rechtskreis des SGB III zuzuordnen.

9.670 Arbeitslose wurden bei der Arbeitsgemeinschaft Lübeck geführt. Ihre Zahl nahm innerhalb Monatsfrist um 133 (1,4 Prozent) ab und lag um 801 (7,6 Prozent) unter dem Vorjahreswert.

Im Kreis Ostholstein waren Ende 7.303 Arbeitslose gemeldet, das waren 660 (9,9 Prozent) mehr als im Oktober und 1.091 (13,0 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent an (Vorjahr 8,6 Prozent).

2.667 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 543 (25,6 Prozent) mehr als im Oktober und 348 (11,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Bei der Arbeitsgemeinschaft Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren 4.636 Arbeitslose gemeldet, das waren 117 (2,6 Prozent) mehr als im Vormonat und 743 (13,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Quelle: Agentur für Arbeit HL

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