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Bundesweiter Schüler- und Jugendwettbewerb der AWO gestartet

21. Dezember 2009 (HL-Red.) Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) teilt mit: „Ohne Moos nix los“ – Junge Ideen sind gefragt! Bundesweiter Schüler- und Jugendwettbewerb der AWO gestartet: Geldsorgen, Schulden, Armut – davon sind in Deutschland immer mehr Menschen betroffen. Rund drei Millionen Haushalte sind überschuldet. Auch immer mehr Jugendliche geraten in die Schuldenfalle. Ab sofort können sich Jugendliche, Schulen, Klassen und Jugendverbände in Lübeck für den bundesweiten Wettbewerb „Ohne Moos nix los“ bewerben. Mit dem erstmals stattfindenden Wettbewerb ruft die AWO junge Menschen auf, sich kritisch und kreativ mit den Zusammenhängen von Konsum, Geld, Schulden und Armut auseinanderzusetzen.

„Es ist wichtig, über Armut und Überschuldung zu sprechen, um das Thema öffentlich zu machen und Wege aus der Schuldenfalle zu finden“, begrüßt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) die AWO-Initiative. „Viele Jugendliche kennen das Problem, dass das Taschengeld nicht reicht. Mit den vielfältigen Konsumangeboten und schwer verständlichen Finanzprodukten sind junge Menschen oft überfordert. Wer dann in die Schuldenspirale gerät, kommt ohne Hilfe kaum noch wieder heraus.“

„Der Wettbewerb der AWO setzt genau hier an“, erklärt die Vorsitzende der AWO Lübeck, Martina Schröder. „Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kritisch und kreativ mit dem maßvollen Umgang mit Geld und dem Problem von Verschuldung auseinandersetzen. Wir wollen so die finanzielle Bildung von Schülerinnen und Schülern in den Fokus rücken und die Finanzkompetenzen der Jugendlichen stärken.“

Der Kreativität im Wettbewerb „Ohne Moos nix los“ – ein Beitrag der AWO zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010“ – sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Deshalb ist jede Präsentationsform denkbar, die die jeweilige Idee am besten transportiert. Ein selbst gedrehter Film, ein Audio-Beitrag, eine Webanwendung, die Powerpoint-Präsentation oder ein PDF mit Texten, Fotos etc. – vieles ist möglich.

Hiller-Ohm: „Ich rufe alle jungen Lübeckerinnen und Lübecker auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Wir brauchen eine breite Diskussion darüber, wie wir junge Konsumenten – aber auch deren Eltern – besser vor Schulden und Armut schützen. Dazu gehören gute Schuldnerberatungsangebote und bessere Verbraucherinformation vor allem von Banken.“

Die Anmeldung ist online unter www.awo-schuelerwettbewerb.org möglich, Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2010. Jedes Bundesland bekommt eine eigene Jury. Pro Bundesland soll es neun Preisträger geben, von den Siegerinnen und Siegern der Bundesländer werden in einem feierlichen Festakt Ende des Jahres 2010 die besten drei Beiträge je Altersstufe ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Altersstufe ein Publikumssieger prämiert, der aus der Abstimmung im Internet (awo-schuelerwettbewerb.org) hervorgeht.

Quelle: Gabriele Hiller-Ohm, MdB
SPD-Bundestagsfraktion

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