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vnw-awsh halten Mieterbund-Forderungen für widersprüchlich

26. November 2008. Mieterbund fordert Wohnungsbauinvestitionen – und schlechtere Investitionsbedingungen: Der Mieterbund holt mit seiner Presseinformation vom 25.11.2008 altbekannte Forderungen aus der Schublade. Manches findet auch die Zustimmung der Wohnungswirtschaft. Anderes sorgt dort für ungläubiges Staunen. Dazu Raimund Dankowski (ASHW-Vorsitzender): „Der Mieterbund will für den Wohnungsbau Rahmenbedingungen, zu denen er selbst nicht investieren würde. Es ist wenig hilfreich, mehr Sozi-alwohnungen und bessere Wohnqualitäten zu fordern und im Nebensatz einen 20-%tigen Mietab-schlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete zu verlangen. Das kann nur jemand, der keine Verantwor-tung für ein Wohnungsunternehmen, dessen Mitarbeiter und die Mieter trägt.“

Die Unterstützung Dankowskis findet hingegen der Vorschlag des Mieterbundes, bei umfassenden Investitionen Sozialbindungen sofort enden zu lassen. Die Untergrenze von Euro 400,00 je Quad-ratmeter schrecke nicht. Der von der Wohnungswirtschaft zur Energie- und CO2-Einsparung oder auch zur barrierearmen Ausstattung betriebene Aufwand sei erheblich. Das investierte Geld kom-me vielen zugute: Die Mieter erhielten moderne und bezahlbare Wohnungen und das lokale Bau-gewerbe und das Handwerk kämen an zusätzliche Aufträge, was gerade mit Blick auf die begin-nende Rezession Arbeitsplätze sichern könne.

Die Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Wohnungsunternehmen (ASHW) vertritt die In-teressen von 75 Mitgliedsunternehmen in Schleswig-Holstein. Sie geben in 165.000 Wohnungen rund 400.000 Menschen ein Zuhause. Die ASHW gehört zum VNW Verband norddeutscher Woh-nungsunternehmen e.V. Der VNW vertritt 313 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Jährlich investieren diese 1 Milliarde Euro, um ihren Mietern gutes und attraktives Wohnen zu bieten. In ihren 720.000 Wohnungen le-ben rund 1,5 Millionen Menschen.

Quelle: vnw-ashw

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