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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Millionen-Geschenk für Umbau JuZe Burgtor zum 50. Geburtstag

22 . November 2009 (HL-red.) Große Feierstunde mit viel politischer Prominenz und ihr verbundenen Gästen: Das Jugend- und Stadtteilzentrum Burgtor feierte am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen. Dabei ist das Angebot keineswegs alt: So bekommen hier viele junge Bands eine Chance - und zahlreiche Freizeitgruppen sind in dem historischen Gebäude zu Hause. Bei der "Burg" handelt sich um das älteste Jugendzentrum der Hansestadt, das nun auf immerhin ein halbes Jahrhundert erfolgreiche Jugendarbeit verweisen kann. In diesem Zeitraum hat es viele innovative Entwicklungen parallel zu gesellschaftlichen Veränderungen gegeben. Personelle Wechsel in der Leitung und dem übrigen Personal führten zu fortwährendem Schwerpunktwandel in der Konzeption und zog immer neue Herausforderungen nach sich.

Hier ein Bilderbogen von der gestrigen Feier:
































Fotos © Reinhard Bartsch, HL


Wenn es um prominente Unterstützung geht, steht das Jugendzentrum sehr gut dar. Zum Festakt am Samstag kamen unter anderem die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, Senatorin Annette Borns, Bürgerschaftsmitglied Bruno Böhm, Renate Menkens von der Possehl-Stiftung und Antje Peters-Hirt von der Gemeinnützigen.

Stichworte der Arbeit in der Burg: Jugend-Verbandsarbeit, Offene Jugendarbeit mit Jugend-Teestube und Jugend-Cafe, Interkulturelle Angebote und Integrationsarbeit, Migrations- und Sozialberatung, Gemeinwesen- und Stadtteilorientierung, Kooperationen mit umliegenden Schulen, Aufbau eines Kulturnetzwerkes im Veranstaltungsbereich und interkulturelle Zusammenarbeit mit Vereinen, Sportangebote, Wochenend- und Ferien-Freizeiten, Gender-Orientierung (Mädchen- und Jungenarbeit), Berufsorientierung (Jugendwerkstatt "Leihcycle"), Mitbegründung des Vereins "Spielmobil e.V. und Verlagerung der Arbeit mit Kindern auf die Spielplätze, Wochenendöffnungen, Bildungsfahrten, Hausaufgabenhilfe, Initiierung von Tanzgruppen, Partizipation der Kinder und Jugendlichen, Förderung des Sprecherrates (SR) und des Stadtschülerparlamentes (SSP) und vieles mehr.

Auch in Zukunft wird es Veränderungen und Anpassungen geben, da die Zielgruppen der Arbeit ständig im Wandel sind. Aktuell wird ein Café geplant. Aber das wird, wie zu hören war, längst nicht alles sein: Senatorin Annette Borns überbrachte als Jubiläumsgeschenk die Nachricht einer "Verjüngungskur" für die Einrichung in Höhe von 1,4 Millionen Euro.

Quelle: HL live/Red.



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