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Agentur für Arbeit Lübeck

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CDU: Thieß „außer Kontrolle“

25. Oktober 2009 (HL-red.) Wie wahr: Welche der "großen" Parteien hat in der Vergangenheit keine für den Flughafen Blankensee positiven Entscheidungen getroffen. Der nachfolgende Beitrag der CDU Lübeck ist zwar zwischenzeitlich allseits bekannt, Lübeck-TeaTime lässt diese Meldung jedoch nicht aus der Warteschleife (ich kämpfe mich derzeit durch 235 daraus wie aktuell interessante Beiträge) verschwinden. Also nun doch noch einmal diese Pressemeldung:
"CDU: Thieß außer Kontrolle
Zur jüngsten Mitteilung des SPD-Kreisvorsitzenden Peter Thieß erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, Andreas Zander:
„Auch wenn Herr Thieß sich Mühe gibt, in seiner aktuellen Erklärung namentlich zunächst CDU und FDP mit Beschimpfungen zu bedenken, richtet seine Wut sich offenbar eher gegen die eigene sinnesgewandelte Bürgerschaftsfraktion und ihren Vorsitzenden Peter Reinhardt.

Es ist schon bemerkenswert, wenn ein SPD-Kreisvorsitzender die Arbeit seiner Fraktionsmitglieder und langjährigen Aufsichtsratsmitglieder der Lübecker Flughafen GmbH, Sven Schindler und Jörg Hundertmark, diskreditiert, indem er die Gesellschaft zum ‚Beispiel einer zigmillionenschweren Fehlinvestition’ erklärt. Tatsächlich hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion über viele Jahre die Entscheidungen der Bürgerschaft zum Lübecker Flughafen verantwortungsvoll mitgetragen.

Höchst bedenklich werden die Gedankenspiele des Herrn Thieß, wenn er sich tatsächlich einbildet, eine politische Aufteilung in gute und schlechte Arbeitsplätze vornehmen zu können. Dem Vernehmen nach sollen für Herrn Thieß die Arbeitsplätze bei der Lübecker Hafengesellschaft (LHG) gut, jene des Lübecker Flughafens ähnlich wie bei Kernkraftwerken dagegen schlecht sein – eine schlimme Aussage. Wir raten daher auch der traditionsreichen Lübecker Sozialdemokratie, ihren Mandatsträgern in der Lübecker Bürgerschaft das ihnen gebührende Vertrauen entgegenzubringen statt sich den Anweisungen eines Kreisvorsitzenden zu unterwerfen, der bei der Bewertung von Arbeitnehmerfragen in Lübeck ganz offenbar die Kontrolle verloren hat.

Das Ziel des SPD-Vorsitzenden scheint mittlerweile zu sein, zur Vermeidung des Gesichtsverlusts von Partei und Fraktion den Flughafen nicht schon im Oktober, sondern stattdessen erst im November dieses Jahres abzuwickeln. Wir warnen vor einer solchen Strategie, bei der es statt um inhaltliche Fragen offenbar nur noch um einen Machtkampf innerhalb der Lübecker SPD geht.“


CDU-Fraktionsgeschäftsstelle HL

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