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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Förderung von 9.000 Jugendliche mit Berufsausbildungsbeihilfe

27. August 2009 (Kiel/HL-red.) Schleswig-Holstein: Arbeitsagenturen fördern 9.000 Jugendliche mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB): Generell gilt: Wer als Jugendlicher räumlich mobil ist, erhöht seine Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Das kann jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein“, sagte Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord, heute (27.08.2009) in Kiel. „Denn nicht selten liegt der Ausbildungsbetrieb soweit vom Elternhaus entfernt, dass eine eigene Unterkunft nötig wird. In diesen Fällen können die Agenturen für Arbeit mit der so genannten Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) finanzielle Unterstützung leisten. 2008 haben wir im Jahresdurchschnitt 7.900 junge Menschen mit insgesamt 11,8 Millionen Euro gefördert.“

Im April 2009 (letzter Ist-Stand, nicht hochgerechnet) haben die Arbeitsagenturen in Schleswig-Holstein 9.000 Jugendliche mit einer Berufsausbildungsbeihilfe unterstützt.
Wichtige Voraussetzungen für die Beantragung der Berufsausbildungsbeihilfe sind:
der Jugendliche absolviert eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
er kann nicht im Haushalt der Eltern wohnen, da die Ausbildungsstätte in angemessener Zeit unerreichbar ist
Die zweite Bedingung fällt jedoch für Auszubildende weg, die über 18 Jahre alt sind oder ein Kind haben oder verheiratet sind. Dies gilt auch für Jugendliche, für die es aus schwer wiegenden sozialen Gründen unzumutbar ist, bei ihren Eltern zu wohnen.
Die Berufsausbildungsbeihilfe richtet sich u.a. nach dem eigenen Einkommen und dem Jahreseinkommen der Eltern. Es handelt sich um eine Beihilfe, die für die gesamte Dauer der Ausbildung gezahlt wird.

Ob und in welcher Höhe diese Beihilfe voraussichtlich gewährt wird, lässt sich über den „BAB-Rechner“ im Internet unter www.babrechner.arbeitsagentur.de und unter www.arbeitsagentur.de - Bürgerinnen und Bürger, Ausbildung, Finanzielle Hilfen, Berufsausbildungshilfe - selbst herausfinden. Die Anträge gibt es am Empfang der Arbeitsagenturen. Sie können aber auch telefonisch über die Rufnummer 01801/555111* per Post angefordert werden.

*3,9 Cent aus dem Festnetz der DT AG; Tarife anderer Anbieter/Mobilfunktarife können abweichen

Quelle:
Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Nord

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