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Juli-Daten: Kurzarbeit in Schleswig-Holstein

06. August 2009 (HL/red.) Die Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nord teilt mit: Juli-Daten: Kurzarbeit in Schleswig-Holstein - 302 Unternehmen haben im Juli 2009 Kurzarbeit für 4.046 Beschäftigte angezeigt. Agenturbezirk Bad Oldesloe mit höchster, Agenturbezirk Neumünster mit niedrigster Quote. Goecke appelliert erneut an alle Personalverantwortlichen betroffener Betriebe: „Nutzen Sie alle Qualifizierungsangebote. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern.“

„Insgesamt 302 Unternehmen haben in Schleswig-Holstein im Juli 2009 Kurzarbeit neu angezeigt. Davon betroffen sind 4.046 Beschäftigte. Im Vergleich zum Bund ist in Schleswig-Holstein damit die Kurzarbeit unterproportional vertreten. In der Bundes­re­publik Deutschland haben 10.136 Betriebe für 173.541 Beschäftigten Kurzarbeit ange­zeigt. Bezogen auf die Relation ‚angezeigte Personen für Kurzarbeit auf sozialver­sicherungspflichtige Beschäftigte’ hat der Agenturbezirk Bad Oldesloe die höchste Quote mit 0,71 Prozent, der Agenturbezirk Neumünster mit 0,36 Prozent die niedrigste“, sagte Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute (06.08.2009).

„Im Vergleich zum Juli des Vorjahres müssen wir eine deutliche Zunahme der Anzeigen von Kurzarbeit melden. Damals haben 63 Betriebe mit 450 Arbeitnehmern Kurzarbeit angezeigt.“

Er appellierte zum wiederholten Male an die Betriebe, alle Möglichkeiten der Weiter­bil­dung während der Kurzarbeitsphasen zu nutzen: „Wir hatten - bereits vor der Krise - einen Fachkräfteengpass. Sollte bei besserer Konjunktur die Nachfrage nach Fachkräften wieder ansteigen, kann das zu Wettbewerbsnachteilen führen. Ich rate daher jedem Unternehmen jetzt zu qualifizieren, um gestärkt und mit erfahrenem Personal aus der Krise hervorzugehen.“ Bei Fragen zur Verbindung von Kurzarbeit und Qualifizierung und den zur Verfügung stehenden Förderleistungen solle man sich an den Arbeitgeberservice unter der Rufnummer 01801/66 44 66* wenden.

* Festnetzpreis: 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise abweichend

Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nord

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