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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Deutsch/dänische Arbeitsvermittlungen arbeiten enger zusammen

07.11.2008. „Wir wollen unsere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter ausbauen und die Chancen der festen Fehmarnbeltquerung für die Menschen in Deutschland und Dänemark intensiv nutzen“, betonten Wolfgang Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck, und Jan Hendeliowitz, Direktor der Regionaldirektion Kopenhagen und Seeland nach einem Arbeitstreffen gestern (Mittwoch, 5. November 2008) auf der Fähre „Prinsesse Benedikte“.

Bereits seit über zehn Jahren arbeiten die deutsche und dänische Arbeitsvermittlung zusammen und konnten im Rahmen des Interreg IIIa-Projektes „Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung“ Erfolge für beide Arbeitsmärkte erzielen. So wurden in den vergangenen drei Jahren rund 150 zumeist arbeitslose deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor allem in dänische Baubetriebe vermittelt.

„An dieses erfolgreiche Projekt wollen wir jetzt anknüpfen und die Möglichkeiten von Interreg IVa für die Menschen in der Fehmarnbeltregion ausschöpfen“, erklärten Werner und Hendeliowitz.

Vereinbart wurde jetzt unter anderem eine qualifizierte Arbeitsmarktanalyse für die Fehmarnbeltregion und der Aufbau eines gemeinsamen Arbeitmarktinformationssystems, von dem nicht nur Arbeitslose und Beschäftigte, sondern vor allem auch Unternehmen profitieren sollen. Ferner soll die grenzüberschreitende Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen weiter ausgebaut und ein „interkulturelles Training“ für Arbeitslose entwickelt werden. Inhalte des „interkulturellen Trainings“, das Bestandteil von arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen in der Fehmarnbeltregion werden soll, werden vor allem beide Sprachen, die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensformen sowie die Steuer- und Sozialversicherungssysteme sein.

Mit den vereinbarten Aktivitäten wollen die deutsche und dänische Arbeitsvermittlung beide Arbeitsmärkte noch enger verzahnen.

Quelle: Agentur für Arbeit HL

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