Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

Integration: Hansestadt Lübeck fördert Projekte

19. ­April 2017 (HL-Red-RB) Entsprechender Fonds unterstützt Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund: Die Einrichtung eines Integrationsfonds, zur Unterstützung von Projekten, die der Umsetzung des Lübecker Integrationskonzeptes dienen, wurde von der Bürgerschaft einstimmig beschlossen.
Das Integrationskonzept soll Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Themen, wie Bildung, Ausbildung oder Arbeit ermöglichen.
Die Hansestadt Lübeck zahlt jährlich 50.000,- Euro in den Fonds ein und hat bereits drei Integrationsprojekte anschubfinanziert. Hierzu gehört der Sprach- und Kulturmittlerpool des Trägers Sprungtuch e.V. Dieses Angebot überbrückt anfängliche Sprachbarrieren von Neuzuwanderern unter anderem in Beratungsgesprächen des Jobcenters oder bei Elterngesprächen in der Schule und ermöglicht damit eine integrationsfördernde gesellschaftliche Teilhabe.
Das Vormundschaftsprojekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Trägers Humanistische Union erhielt ebenso eine Teilförderung und wird mit seiner Arbeit Lübecker Bürgerinnen und Bürger akquirieren und begleiten, die bereit sind, ehrenamtlich die gesetzliche Vormundschaft für die Minderjährigen zu übernehmen.
Die Initiative SonntagsDialoge wurde gefördert, um jungen Flüchtlingen im Alter von 16 bis 30 Jahren ein niedrigschwelliges Angebot zur Integration in den Arbeitsmarkt anzubieten.
Der diesjährige Förderschwerpunkt des Lübecker Integrationsfonds setzt einen Akzent auf die interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit, die Förderung in allen anderen Handlungsfeldern des Integrationskonzeptes der Hansestadt Lübeck für die Zielgruppe Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund ist aber ebenso möglich und erwünscht.
Einzelpersonen, Initiativen, Vereine oder Verbände sind aufgefordert, einen formlosen Projektantrag mit Finanzplan bis zum 31. Mai 2017 an die „Stabsstelle Integration“ der Hansestadt Lübeck zu richten. An der Entscheidungsfindung für eine Förderung ist neben der Verwaltung die „Steuerungsgruppe Integration“ beteiligt, die sich aus Delegierten aller in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen, des „Forums für Migranten“, der Migrationsfachdienste und des sogenannten „Arbeitskreises Migration“ zusammensetzt.
Für nähere Informationen steht Anke Seeberger von der „Stabsstelle Integration“ der Hansestadt Lübeck unter (0451) 122-64 40 oder per Mail: anke.seebeger@luebeck.de , zur Verfügung.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Impressum