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Traumazentrum Nord des UK S-H geht an den Start

11. Februar 2011 (HL-Red-RB) 22 Kliniken und Institute sichern maximale Versorgung von Verletzungen: „Mit dem Traumazentrum Nord, das wir heute eröffnen, bündelt das UK S-H seine Trauma versorgenden Disziplinen in einem überregionalen Kompetenzzentrum. Wir wollen damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die gerade in der traumatologischen Versorgung von besonderer Bedeutung ist, ausbauen und die Kooperation mit unseren Partnern im Land weiter verbessern“, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UK S-H, anlässlich der Auftaktveranstaltung am 3. Februar im Alten Kesselhaus am Campus Lübeck.

Das Traumazentrum Nord ist ein Zusammenschluss der traumaversorgenden
Kliniken an beiden Campi des UK S-H. Es wurde gegründet mit dem Ziel,
die interdisziplinäre Versorgung aller Verletzten weiter zu optimieren.
Beteiligt sind die Klinik für Unfallchirurgie, Campus Kiel, die Klinik
für Chirurgie des Stütz- und Bewegungsapparates (Sektion
Unfallchirurgie), Campus Lübeck, die Klinik für Kinderchirurgie, Campus
Lübeck, die Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Campus Kiel, sowie die
Kliniken für Chirurgie, Neurochirurgie, Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie, Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde, Augenheilkunde,
Urologie, Radiologie und die Anästhesie an beiden Campi sowie das
Sportwissenschaftliche Institut und das Institut für Medizinische
Psychologie und Soziologie am Campus Kiel.

Als weiteren Beleg für die gebündelte Leistungsfähigkeit des UK S-H
wertete Wissenschaftsminister Jost de Jager die Gründung des neuen
Zentrums. „Besonders die Versorgung von Schwer- und Mehrfachverletzten
erfordert ein großes Maß an Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den
einzelnen Fachdisziplinen, wie sie jetzt im Traumazentrum praktiziert
wird. Die Patienten können von der engen Kooperation und den optimalen
Behandlungsmöglichkeiten nur profitieren“, sagte der Minister.

„Die exzellente medizinische Expertise, die jetzt unter dem Dach des
Traumazentrums Nord vereint ist, wird dazu beitragen, die Attraktivität
des UK S-H sowohl für die Patienten als auch für niedergelassene Ärzte
im Land weiter zu steigern“, erklärte Dr. Renée Buck, Leiterin der
Abteilung Gesundheit im Ministerium für Arbeit, Soziales und
Gesundheit.

„Durch den Zusammenschluss der Kliniken in das Traumazentrum erhält
jeder Patient die für ihn erforderliche vollumfängliche Versorgung,
unabhängig davon, in welcher der einzelnen Kliniken und unter welcher
scheinbar führenden Verletzung er im UK S-H aufgenommen wurde“, sagte
Prof. Dr. Andreas Seekamp, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie am
Campus Kiel.

„Für unsere Patienten ergeben sich durch die neuen Strukturen und die
einheitlichen Standards innerhalb des Traumazentrums deutliche Vorteile:
Sie profitieren von fachübergreifender Expertise, haben aber einen
konkreten Ansprechpartner und auch ihre Behandlung bleibt komplett in
einer Hand“, erläuterte Prof. Dr. Christian Jürgens, Direktor der
Klinik für Chirurgie des Stütz-und Bewegungsapparates am Campus Lübeck,
das neue Konzept.

„Unser Ziel ist es, mit vereinten Kräften jederzeit die beste
Behandlung von Verletzungen zu gewährleisten - von der Versorgung
kleiner Wunden bis hin zur Behandlung Schwerstverletzter. Wenn
lebenswichtige Organfunktionen unmittelbar bedroht sind, gehört dazu
neben der operativen Therapie häufig auch eine intensivmedizinische
Behandlung“, beschrieb Prof. Dr. Andreas Paech, Chefarzt der Sektion
Unfallchirurgie am Campus Lübeck, die gesamte Bandbreite der
traumatologischen Versorgung.

Das zertifizierte überregionale Traumazentrum Nord verfügt über zwei
modern ausgestattete Schockräume zur Aufnahme von Schwerverletzten,
entsprechend ausgerüstete stationäre und ambulante Operationssäle für
alle in Frage kommenden Eingriffe sowie auf höchstem medizinischem
Niveau arbeitende Intensivstationen.


Quelle:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

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