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Agentur für Arbeit Lübeck

Soziales Familie&Co Gesundheit

„Girls Day“: Plätze in handwerkl. und techn. Berufen gesucht

10. Februar 2011 (HL-Red-RB) IHK, HWK und Frauenbüro rufen Lübecker Firmen auf, sich am „Girls Day“ 2011 zu beteiligen und damit weiblichen Nachwuchs zu sichern Handwerkskammer und IHK zu Lübeck rufen ihre Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit dem Frauenbüro der Hansestadt Lübeck dazu auf, den Mädchenzukunftstag „Girls Day“ am 14. April 2011 zu nutzen, um junge Frauen für sich zu gewinnen.

„Mädchen und junge Frauen haben heute häufig bessere Abschlüsse als Jungen und
sie wählen – auch mit Abitur - oft eine Ausbildung. Dieses Potenzial sollten Lübecker
Ausbildungsbetriebe im Handwerk und in gewerblich-technischen Bereichen für sich
nutzen“, so Petra Schmittner vom Frauenbüro der Hansestadt Lübeck.
Eine Möglichkeit für Betriebe, jungen Frauen einen Einblick in ihre Arbeit zu ermöglichen
ist der Mädchenzukunftstag Girls Day. „Auf der bundesweiten Internetseite
www.girls-day.de können Betriebe ihre Plätze ganz einfach selbst einstellen“ erklärt
Monika Schernus aus dem Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung der IHK. „Sie
finden dort auch Informationen darüber, wie Schulfreistellungen und Versicherungsfragen
geregelt sind.“ Neben Unternehmen finden auf der Internetseite auch Eltern,
LehrerInnen und Mädchen selbst Informationen zur Berufswahl und können Plätze
für den Girls Day suchen.
Der Mädchenzukunftstag findet 2011 zum elften Mal statt. Bundesweit haben in zehn
Jahren über den Girls Day mehr als eine Million Schülerinnen Berufe in Technik,
Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften kennen gelernt.
„Die Unternehmen profitieren von einer Teilnahme am Girls Day“, wirbt Friederike
Kühn, Vicepräses der IHK zu Lübeck. „In einer bundesweiten Umfrage beurteilten
fast 90% der Unternehmen den Aktionstag mit "sehr gut" oder "gut". Fast die Hälfte
(40%) der Mädchen konnten sich vorstellen, eine Ausbildung oder ein Praktikum im
besuchten Bereich zu machen und mehr als jedes fünfte Unternehmen, das den
Girls' Day durchführte, erhielt Bewerbungen von Teilnehmerinnen“, so Kühn.
„Ein interessanter Begleitaspekt des Girls‘ Day ist das Kennenlernen des
Arbeitsplatzes von Vater oder Mutter“, so Kühn. Vor dem Hintergrund des
demografischen Wandels ist die emotionale Bindung an ein Berufsbild oder ein
Unternehmen von wachsender Bedeutung für jeden Betrieb. „Diese Chance sollte
jedes Unternehmen in der Region für sich nutzen.“
Auch für die Handwerkskammer Lübeck ist die Beteiligung am „Girls Day“ ein ganz
besonderes Anliegen. „Wir haben noch viel zu wenige Frauen im Handwerk. Das
muss sich endlich ändern“, so Horst Kruse, Präsident der Handwerkskammer
Lübeck. Mit der Beteiligung am „Girls Day“ unterstreicht die Handwerkskammer ihre
Schwerpunktsetzung in der Frauen- und Nachwuchsgewinnung.
Trotz ihrer guten schulischen Ausbildung wählen junge Frauen ihre Ausbildung auch
in Lübeck meist aus wenigen Berufen, so Petra Schmittner. In Lübeck seien dies z.B.
Hotelfachfrau, Verkäuferin, Friseurin oder Medizinische Fachangestellte. Selten
wählten sie eine Ausbildung als KFZ-Mechatronikerin, Elektronikerin, Anlagenmechanikerin,
Metallbauerin oder Fachlageristin. „Dies wollen wir gemeinsam ändern“, so
Kühn, Kruse und Schmittner. „Im Interesse der Unternehmen - aber auch der jungen
Frauen.“
Unternehmen, die Fragen zum Girls Day haben, können sich an die bundesweite
Koordinierungsstelle für den Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag wenden:
Koordinierungsstelle Girls' Day, Tel: 0521 106-73 57, E-Mail: info@girls-day.de.
Unternehmen und Betriebsinhaberinnen und -inhaber können sich auch an die IHK
zu Lübeck wenden: Monika Schernus, Tel.: 0451 / 6006-144, E-Mail: schernus@ihkluebeck.
de.

Quelle:
Frauenbüro der Hansestadt Lübeck
www.frauenbuero.luebeck.de

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