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Umweltministerin: Trilaterale Wattenmeerkonferenz echter Erfolg

26. März 2010 (Kiel/HL-Red/RB.). Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat im Landtag ein positives Fazit der 11. Trilateralen Wattenmeerkonferenz auf Sylt gezogen: "Die Regierungskonferenz war ein echter Erfolg", so Frau Rumpf (Foto LReg SH). Erstmals habe diese wichtige internationale Konferenz der Partner Deutschland, Niederlande und Dänemark in Schleswig-Holstein stattgefunden. Am Ende stehe nach zwei Tagen intensiver Gespräche der 130 Teilnehmer auf Sylt, also mitten im Nationalpark und Weltnaturerbe, das gemeinsame Bekenntnis, das Wattenmeer als natürliches und sich selbst erhaltendes Ökosystem zu erhalten.

Juliane Rumpf machte deutlich, dass die Wattenmeerkooperation in den vergangenen vier Jahren deutscher Präsidentschaft "entscheidende Schritte getan" habe. Der wichtigste Erfolg sei ohne Zweifel die erfolgreiche Nominierung des Wattenmeers als Weltnaturerbe. In diesem Zusammenhang zeigte sich die Umweltministerin zufrieden, dass inzwischen die Hansestadt Hamburg und auf Sylt auch der nördliche Nachbar Dänemark deutlich gemacht hätten, ihre Anteile in das Weltnaturerbe einbringen zu wollen. Sie bot beiden hierfür vor dem Landesparlament die Unterstützung Schleswig-Holsteins an. Zudem sei die Wattenmeerkooperation auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet und diese Fortschritte in der erneuerten Gemeinsamen Erklärung und dem Wattenmeerplan in Worte gefasst worden. Besonders betonte sie, dass sich die Partner für die nächsten Jahre konkrete Ziele gesetzt hätten. Hier wies die Ministerin auf die Herausforderungen des Klimawandels hin, denen man gemeinsam begegnen wolle, und begrüßte die eingegangene Verpflichtung, die Wattenmeerregion bis 2030 zu einer kohlendioxidneutralen Region zu entwickeln. Als Erfolg wertete sie ferner die Übereinkunft, die Einschleppung weiterer gebietsfremder Pflanzen- und Tierarten ins Wattenmeer gemeinsam verhindern zu wollen.
Frau Rumpf dankte aber auch der Bevölkerung in der Region: "Der Schutz des Wattenmeeres braucht die Unterstützung der Menschen vor Ort. Durch intensive Beteiligung in den Kreistagen und Nationalpark-Kuratorien in Nordfriesland und Dithmarschen ist es uns gelungen, eine breite Basis und ein gemeinsames Verständnis für den Erhalt dieses einzigartigen Lebensraums zu schaffen - zum Wohle der jetzigen und kommenden Generationen."

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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