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Heute (Di): Programmtipp aktuell: „45 Min - Die Atomlüge“

23. Februar 2010 (HL-Red.). Atomstrom ist sauber, sicher, unschlagbar effizient und billig – behauptet die Atomindustrie heute wieder mehr denn je. Die Diskussion um die Atomenergie ist wieder hoch aktuell. Laufzeitverlängerung oder Ausstieg, diese Frage spaltet das Land. NDR Autorin Gesine Enwaldt ist für die neue Dokumentationsreihe „45 Min“ auf Spurensuche gegangen: Wie sicher sind heute deutsche Atomkraftwerke im alltäglichen Betrieb und in Zeiten der Terrorgefahr? Was passiert eigentlich, wenn mal was passiert?

„45 Min“ sucht am Dienstag, 23. Februar, um 22.30 Uhr im NDR Fernsehen nach Antworten. Der Film führt in ein Atomkraftwerk, zu Katastrophenschützern, ratlosen Lehrern, nüchternen Wissenschaftlern und AKW-Betreibern. „45 Min“ prüft ihre Argumente: Stimmt es, dass AKWs im laufenden Betrieb für die Bevölkerung völlig harmlos sind? Was sagen die neuesten Studien? Die Spuren, die die Sendung aufnimmt, führen zu erstaunlichen Ergebnissen.

Und nicht zuletzt bleibt bis heute eine Frage offen: wohin mit dem Müll? Über 40 Kilometer erstreckt sich etwa das Tunnelsystem von Schacht Konrad in Salzgitter, gebuddelt allein für den radioaktiven Abfall. Gut zwei Milliarden Euro wird dieses erste genehmigte Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll verschlungen haben, wenn es fertig ist. Und was passiert mit dem havarierten Versuchsendlager Asse? Egal, wie der strahlende Müll gesichert wird, auch das wird nach Schätzungen von Experten Milliarden kosten. Zahlt das alles der Steuerzahler und wer profitiert davon?


www.ndr.de/45min.

Quelle:
NDR Presse und Information

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