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DBU: Mit Innovationen der Krise trotzen

22. Januar 2010 (Osnabrück/HL-Red.). DBU-Mittelstandsförderung für umweltfreundliche Technologien bleibt auf Kurs:
Das Jahr 2009 stand im Zeichen der Wirtschaftskrise. Mittelständische Unternehmer sind bis heute davon besonders betroffen – spätestens, wenn es um die Finanzierung neuer Entwicklungen geht. Auch die innovativsten Technologieschmieden haben Probleme, für ihre Ideen das notwendige Fremdkapital zu mobilisieren.

Dass es Ausnahmen gibt, zeigt die Förderarbeit der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) in Osnabrück. „Die finanzielle Situation der Stiftung entwickelt
sich zwar nicht losgelöst von den Bewegungen an den Kapitalmärkten“, erläutert
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde, „dennoch konnte im Krisenjahr 2009
die Anzahl der geförderten Projekte in der Umwelttechnik auf 130 gesteigert werden.“
Die hierfür bereitgestellte Fördersumme habe sich gegenüber dem Mittel der
fünf Geschäftsjahre zuvor sogar um knapp sechs Prozent auf 15,7 Millionen Euro
erhöht.
Im gleichen Zeitraum wuchs auch die „Förderquote“ – also der Kostenanteil, den die DBU
an neuen Projekten übernimmt – um ebenfalls rund sechs Prozent auf durchschnittlich 44
Prozent. Fast die Hälfte aller Kosten für Forschung und Entwicklung sei so allein über
„nicht rückzahlbare Zuschüsse“ gedeckt. „Eine Stärke der Stiftung liegt aber auch in ihrer
Beratungsleistung“, weiß Dr. Jörg Lefèvre, DBU-Referent für Umwelttechnik. Durch den
direkten Kontakt zu den Fachreferenten der Stiftung kämen auch im Förderungswesen
nicht erfahrene Unternehmer zum Ziel – und das besser denn je: „Die Anzahl der Förderungen
in Relation zur Gesamtzahl der Projektanfragen verbesserte sich im vergangenen
Jahr um fast acht Prozent auf 38 Prozent“, betont Brickwedde. Mehr als jede dritte Anfrage
führe zur Projektförderung.
Eine internetbasierte Umfrage aus dem Jahr 2009 unter kleinen und mittelständischen
Unternehmen, die bereits von der Stiftung finanziell unterstützt wurden, hat ergeben,
dass neben der Beratung vor allem das einfache und unbürokratische Antragsverfahren
sowie die Projektabwicklung geschätzt wird. Das Logo „gefördert durch die DBU“ gilt in
Fachkreisen als Qualitätssiegel. Auch die abschließenden Auswertungen der Projekte
zeigen die weit überdurchschnittlichen Umsetzungserfolge der DBU-geförderten Produktund
Verfahrensinnovationen.
„2010 könnte sich für den deutschen Mittelstand zu einem weiteren turbulenten Jahr entwickeln“,
sagt der DBU-Generalsekretär. „Die DBU steht hier für Kontinuität und möchte
der mittelständischen Wirtschaft eng an ihren Erfordernissen orientiert auch in diesem
Jahr eine verlässliche Projektpartnerschaft bieten – innovativ, themenoffen, umweltentlastend
und modellhaft.“ Informationen zu Förderkriterien und Antragstellung sind auf der
DBU-Homepage unter http://dbu.de/338.html zu finden.


Quelle: www.dbu.de

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