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Agentur für Arbeit Lübeck

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Innovative Beiträge zum SH Holzbaupreis gewürdigt

12. Dezember 2009 (HL-Red.) Forstministerin Dr. Juliane Rumpf hat heute im Rahmen des Norddeutschen Holzbautages in Lübeck die Preisträger des Schleswig-Holsteinischen Holzbaupreises ausgezeichnet. Initiator der Auszeichnung ist der Landesbeirat für Forst- und Holzwirtschaft. "Unser Holzbaupreis soll für die Verwendung von Holz bei Architekten und Bauwirtschaft eine Initialzündung bewirken", sagte Frau Rumpf. Holzbau sei modern und nachhaltig, denn es werde damit die regionale Holznutzung gefördert und zusätzlich ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Bis zum Stichtag am 15. Oktober 2009 hatten Bauherren, Architekten und Holzbaubetriebe 29 Projekte zum Thema "Bauen mit Holz" eingereicht. Die Jury unter dem Vorsitz des Architekten Dipl.-Ing. Hans Eggert Bock hatte eine große Auswahl interessanter Bauten in den Kategorien "Bauen im Bestand" und "Neubau" zu begutachten. Das Preisgeld von 7.000 Euro wurde durch die Jury je zur Hälfte in den beiden Kategorien verteilt.
"Der Holzbaupreis ist ein voller Erfolg. Die große Resonanz zeigt, wie multifunktional der Baustoff Holz ist", sagte Marc Studt, Vorsitzender des Landesbeirats für Forst- und Holzwirtschaft. Angesichts des Klimawandels und der Endlichkeit fossiler Rohstoffe als Energieträger komme dem Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen eine erhebliche Bedeutung zu. So diene der Holzbaupreis auch dazu, privaten wie institutionellen Bauherren, Architekten und Ingenieuren die Möglichkeiten des Bauens und Modernisierens mit Holz und die positiven Konsequenzen daraus nahe zu bringen. Zusätzlich solle der Holzbaupreis zeigen, dass mit der langfristig angelegten Nutzung von Holz ein positiver Beitrag zur Senkung der Kohlendioxidbelastung geleistet werde.
Die Einsendungen waren ausgewogen in beiden Kategorien. So konnte die Jury in der Kategorie "Bauen im Bestand" die Kriterien des Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz, die gestalterischen und konstruktiven Merkmale, die werkstoffgerechte Verwendung von Holz sowie die Weiterentwicklung der Energieeffizienz des Bauwerks eingehend prüfen. Unter den eingesandten Projekten setzte sich der Wiederaufbau der Kirche St. Severin in Hanerau-Hademarschen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) durch. Die Auszeichnung erhielt das Architektenbüro "Petersen Pörksen Partner" aus Lübeck.
Die Kategorie "Neubau" wurde zusätzlich anhand der Kriterien lnnovationskraft sowie umweltrelevante Aspekte des Bauwerks beurteilt. Das Projekt zum Bau einer Mensa in Glinde-Wiesenfeld (Kreis Stormarn), geplant durch das Büro "trapez architektur" konnte hier den ersten Preis erringen.
In beiden Kategorien wurden weitere Anerkennungen für erbrachte herausragende Leistungen verliehen.


Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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