Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Natur Umwelt Klima Energie

VNW-Unternehmen vorn: klar zur Energiewende

30. August 2009 (HL/red.) Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat zusammen mit ISTA eine Studie mit bundesweiten Heizverbräuchen (Stand 2007) veröffentlicht. Bei einem Bundesdurchschnitt von 138 kWh/m²a* zeigen sich regional deutliche Unterschiede: der westdeutsche Mittelwert von 142 kWh/m²a wird in den ostdeutschen Ländern mit 126 kWh/m²a unterboten. Mecklenburg-Vorpommern liegt hier mit 124 kWh/m²a am besten.

Die VNW-Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein können stolz sein: Sie haben mit einem Verbandsdurchschnitt von 131 kWh/m²a die Nase vorn und liegen in allen drei Bundesländern besser als der Schnitt. Die Verbandsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind mit 92 kWh/m²a absolute Sieger, weil sie in den letzten Jahren ihre Wohnungsbestände auch energetisch umfassend saniert haben.

Das BMWI gibt in seiner Statistik als mittleren Energieverbrauch einen Wert von 181,3 kWh/m²a an, der durch die Einbeziehung von Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich höher liegt als im Geschosswohnungsbau.

Der VNW hat bereits 2006 die VNW-Aktion „Energiewende für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit“ gestartet mit dem Ziel, bis 2020 15 Prozent Energie und 25 Prozent CO² einzusparen.

„Die Ergebnisse der jährlichen Energiebilanz zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege zufrieden. „Die Leistungen der vergangenen Jahre haben sich im Sinne des Wortes bezahlt gemacht. Die Milliarden Euro, die unsere Mitgliedsunternehmen in Wärmedämmung und neue Heizanlagen investiert haben, führten zu deutlich geringeren Verbräuchen, Energiekosten und CO²-Emissionen.“

Der Verband will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Jetzt setzt die Aktion Energiewende ver-stärkt auf effiziente Regelungstechnik, regenerative Energien und energetische Quartierslösungen, um zum Beispiel Blockheizkraftwerke (BHKW) effizient einzusetzen. Wichtig und wirksam ist zur Erreichung dieser Ziele die Unterstützung der Politik auf allen Ebenen.

Zum Klimaschutz kann jeder Einzelne beitragen. Energieverbrauch in Gebäuden ist im Prinzip von 5 Faktoren abhängig: technische Gebäudequalität, Energieträger, geografische Lage (wenig oder viel Wind), Jahresklima und Nutzerverhalten.

* Kilowattstunden per m² Wohnfläche pro Jahr, klimabereinigt, ohne Warmwasserbereitung

www.vnw.de

Impressum