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Jahresbericht 2008 des Landeslabors vorgestellt

13. August 2009 (Neumünster/HL-red.) Am heutigen Donnerstag wurde der Jahresbericht des Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamtes in Neumünster durch Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher vorgestellt. "Das Landeslabor hat auch im Jahre 2008 wichtige Arbeiten für den Verbraucher- und Umweltschutz sowie die Tiergesundheit in Schleswig-Holstein geleistet", betonte von Boetticher.

12.053 Lebensmittelproben wurden untersucht, fast 190.000 BSE-Tests und knapp 520.000 Untersuchungen zur Ermittlung von Tierkrankheiten und Tierseuchen sowie von 4.400 Proben im Umweltmonitoring lassen erkennen, wie umfassend die Aufgaben des Landeslabors sind.
Die Aufgaben des Landeslabors sind es, die Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken durch Lebensmittel, aber auch vor Täuschung zu bewahren. Dafür werde nach den Worten des Ministers auch eine leistungsfähige Untersuchungskapazität benötigt, damit Verstöße zuverlässig aufgedeckt werden. Die Fälle von Melamin in Milchprodukten und Analog-Käse machen dies noch einmal deutlich. Gerade in Bezug auf den Analog-Käse forderte der Minister klare Kennzeichnungsregeln, die dem Verbraucher deutlich machen, was für ein Produkt er erwirbt. "Wo Käse drauf steht, muss auch Käse drin sein." Der Minister begrüßte auch ausdrücklich die Initiative des Bäckerhandwerks und der Bauern, auf den Einsatz von Analog-Käse zu verzichten.

Die Beanstandungsquote bei Lebensmittelproben betrug 2008 19,3% (2.321 Proben). Diese Quote kann jedoch nicht als repräsentative Aussage über den Qualitätszustand der Lebensmittel in Schleswig-Holstein gewertet werden. Probenplanung und Probenahme erfolgen risikoorientiert und die Untersuchung wird zielgerichtet durchgeführt, so dass deshalb die Beanstandungsquote höher ausfiel.
Mit Blick auf das kommende Jahr hob Minister von Boetticher die Einführung eines weiteren Massenuntersuchungsverfahrens in Schleswig-Holstein zur Verbesserung der Tiergesundheit hervor.

"Mit den Gewebeproben, die bei jungen Rindern entnommen werden, können wir erkrankte Tiere schneller erkennen und damit die Tiergesundheit auf landwirtschaftlichen Betrieben verbessern", sagte von Boetticher.

Die Futtermittelüberwachung hat 2008 ein besonderes Augenmerk auf unzulässige Stoffe in Futtermitteln gehabt und dazu 8.167 Analysen durchgeführt. "Lediglich in 0,1% der Fälle mussten hier Beanstandungen ausgesprochen werden", hob der Landwirtschaftsminister hervor. Dies sei ein sehr beruhigendes Ergebnis.

Der Jahresbericht des Landeslabors ist im Internet veröffentlicht unter www.landeslabor.schleswig-holstein.de.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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