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Angekündigter Blutmond könnte heute gut sichtbar sein

01. August/22. Juli 2018 (HL-Red-RB) Erinnern Sie sich, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime? Am 31. Januar diesen Jahres hatte ich auf eine Mondfinsternis hingewiesen, die jedoch, weil mittags, leider nicht zu sehen war. Immerhin konnte ich den Hinweis geben, dass das am 27. Juli anders aussehen würde. Dabei sei das Maximum um 20.23 Uhr und könne 1 h 43 m zu sehen sein. Immerhin, so dabei auch berichtet, würde uns die Mondfinsternis mit einem rötlichen erscheinenden Effekt verbunden sein, wobei der Mond dann auch "Blutmond" genannt wird.
Aber hier erst einmal der Blick in Wikipedia, was dort zu einer Mondfinsternis u. a. Ausgeführt wird: Bei einer Mondfinsternis fällt der Schatten, den die von der Sonne beleuchtete Erde wirft, auf den Mond. Dieses astronomische Ereignis kann nur am Tag des Vollmonds eintreten und nur dann, wenn der Mond gleichzeitig sehr nahe an oder auf einem der Mondknoten steht. Zwischen zwei Mondfinsternissen vergehen mehrheitlich sechs Mondumläufe.

Besonders deutlich wahrzunehmen ist dieses Ereignis, wenn die Scheibe des Mondes nicht nur durch den Halbschatten der Erde läuft, sondern ganz oder teilweise durch den Kernschatten. Mit Mondfinsternis ist umgangssprachlich oft eine solche Kernschattenfinsternis gemeint. In der Astronomie werden aber auch die wenig auffälligen Mondfinsternisse, bei denen der Mond lediglich in den Halbschatten eintaucht, mitgezählt. Je nachdem, ob der Mond ganz oder nur teilweise in den Schatten eintaucht, wird zwischen totalen und partiellen Finsternissen unterschieden.

In guter Erinnerung noch das Zusammenfallen von Supervollmond und Blutmond, wenn eine besondere Mondnähe das "Farbenspiel" noch deutlicher macht. Das war am 28. September 2015, als Lübeck-TeaTime dazu berichtete:
"Heute Nacht fallen Supervollmond und Blutmond zusammen. Die Ankündigung eines Super-Vollmondes für heute Nacht ist wohl allseits bekannt. Wir können uns jedoch auf ein weiteres und vor allem noch selteneres Spektakel freuen. Denn nach 1982 fallen wieder Vollmond und Blutmond zusammen. Grund ist eine gleichzeitig stattfindende totale Mondfinsternis (zwischen 4:11 und 5:23 Uhr) eine totale Mondfinsternis, indem die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond steht, der dann im Kernschatten der Erde liegt. Damit wird der Mond aber nicht völlig verdeckt, sondern schimmert rötlich - und wird damit "Blutmond" genannt.


Blick auf den Blutmond im September 2015

Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Wer alles dies verpasst, hat erst im Jahre 2033 die nächste Gelegenheit, bis sich Supervoll- und Blutmond wiederholen. Der Glaube an Weltuntergang aus solchem Anlass hat sich allerdings bisher zumindest nicht bestätigt..."

Gedulden wir uns also zumindest erst einmal bis zum Juli diesen Jahres bis zur dementsprechenden Mondfinsternis und damit einem Blutmond. Die wiederholt sich nächstens am 21. Januar und 16. Juli 2019. Bis zum nächsten Aufeinandertreffen von "Supervollmond und Blutmond" haben wir dann noch mehr Zeit - wie bemerkt bis 2033.“

Der NDR bezieht sich auf die vhs-Sternwarte Neumünster und zeigt für das heutige Spektakel folgenden Zeitplan am Beispiel von Schleswig-Holstein:
„20:24 Uhr: Eintritt des Mondes in den Kernschatten (unbeobachtbar)
21:19 Uhr: Mondaufgang in Schleswig-Holstein
21:27 Uhr: Sonnenuntergang
21:29 Uhr: Beginn der totalen Phase (Blutmond)
22:21 Uhr: Mitte der Finsternis
23:13 Uhr: Ende der totalen Phase
00:19 Uhr: Ende der partiellen Phase.“

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