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40. Waldjugendspiele in Lübeck - Ehrung der punktbesten Klassen

26. Juni 2018 (HL-Red-RB) Am 12. Juni 2017 fanden bereits zum 40. Mal die traditionellen Jugendwaldspiele im Wesloer Forst statt. Die fünf Punkt besten Klassen wurden gestern, am Montag, 25. Juni 2018, im altehrwürdigen Audienzsaal des Lübecker Rathauses durch Senator und Schirmherr der Veranstaltung, Ludger Hinsen, geehrt.
Für eine gelungene Umsetzung der Spiele haben die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Lübeck e.V. als Ausrichter in Kooperation mit dem Bereich Stadtwald und der Kreisfachberaterin für Natur- und Umwelterziehung BNE, Petra Schuhr, einen spannenden Parcours durch den Wesloer Forst organisiert: An insgesamt acht Stationen haben etwa 180 Drittklässler nicht nur viel Neues und Interessantes über den Wald erfahren können, sondern auch ihr bereits vorhandenes Wissen unter Beweis gestellt. Dafür erhielt jede Klasse auf dem Spiele-Bogen Punkte, die zum Schluss des Rundgangs zusammengezählt das Ergebnis "Bei uns wirst du Waldmeister" erbrachte. An den acht Stationen mussten die Kinder zum Beispiel auf Hochsitzen mit Ferngläsern Waldtiere erkennen und Müll sowie andere fremde Produkte, die nicht in den Wald gehören, erspähen. Auch die Zuordnung von Sträuchern zu Produkten, wie zum Beispiel Haselstrauch zu Nutella, war eine spannende Station.

Senator Ludger Hinsen stellte über eine Begrüßung hinaus seinen kleinen erfolgreichen Gästen den Audienzsaal nicht nur als Lübecks schönsten Raum vor. Er ging auch - dabei ihrer Alterstufe entsprechend - ein wenig auf die Historie ein. So etwa auf die Gemälde an den Wänden, die zeigen, welche Tugenden in einem Rathaus herrschen sollen. Zu den verschieden hohen Eingangstüren des Audienzsaales erklärte er auch, dass dieser Saal vor vielen Hundert Jahren, im Mittelalter, auch ein Gerichtssaal gewesen ist. Wenn jemand schuldig gesprochen wurde, musste dieser durch die kleine Tür hinaus gehen, und von draußen konnte sofort erkannt werden, dass da schuldig gesprochen worden war. Oder, der Senator schmunzelnd, für kleine Sünden durch die kleine Tür hinaus, für große durch die große.

Heute allerdings, so Ludger Hinsen, ein völlig anderer Anlass: Nämlich, in einem Wettbewerb, den diesjährigen Jugendwaldspielen, die Sieger zu ehren; denn in einem Wettbewerb gäbe es eben Sieger. „Hier aber ist das alle ein wenig anders: in diesem Wettbewerb haben nämlich alle gewonnen: Ihr, die Ihr durch den Wald gelaufen seid und Euch Fragen an den Ständen gestellt wurden oder bei Spielen Punkte zu sammeln waren. Wie ich hörte, hat Euch das viel Spaß gemacht. Aber auch, dass es dem Wald, wie dieser ausrichten lässt, gefallen hat mit all seinen Tieren und Bäumen, dass Ihr da gewesen seid!“.

Nun zum Ergebnis, das bei bekannt werden von den Kindern geradezu bejubelt wurde. Bei den „Medaillen-Rängen“ gewann die 3b der Schule Lauerholz mit 43,5 Punkten knapp vor der 3b der Paul-Klee-Schule mit 42 und der 3a der Schule Lauerholz mit 41 Punkten. Geehrte wurden aber auch zwei vierte Plätze: die 3a der Schule Marli und die 3c der Schule Lauerholz mit immerhin jeweils 39 Punkten.

Mit bunten Tüten gefüllt mit vielen Kleinpreisen, Fotos und Urkunden, wurden die fünf Siegerklassen mit Hornblasmusik aus dem Rathaus verabschiedet. "Niemand wird leer ausgehen!", hatte Gesine Goltz, die als Lehrerin selbst noch im Ruhestand diese Jugendwaldspiele schon das 38. Jahr begleitet hat, vorangekündigt. Ein Krankenhausaufenthalt hat nun leider verhindert, selbst im Audienzsaal dabei zu sein.

Selbstverständlich wurde Wort gehalten: So verriet Förster Stefan Zink vor der Aushändigung der Urkunden und „Aufmerksamkeiten“, dass es danach auch noch Getränke und Marzipan für alle geben würde. Gefreut hat ihn, wie er bestätigte, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so begeistert und gespannt auf immerhin rd. Zwei Kilometern und den vielen Stationen, die wieder vorbereitet waren,  mitgemacht haben. Auch, dass sich erneut die Zahl der teilnehmenden Schulklassen und Kindergärten erneut gesteigert hat, und es wäre sehr schön, wenn dies so weiter geht. Denn was man kennt, schützt man auch - so wie hier den Wald.

Lübeck-TeaTime hat die Ehrung besucht und zeigt folgenden Bilderbogen:





























Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
/Red.


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