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Heutige Mondfinsternis mittags - daher leider nicht sichtbar

31. Januar 2018 (HL-Red-RB) Heute findet wieder eine Mondfinsternis statt. Leider um die Mittagszeit, so dass wir diese nicht beobachten können. Am 27. Juli 2018 sieht das anders aus - das Maximum wäre um 20.23 Uhr. Aber hier erst einmal der Blick in Wikipedia, was dort zu einer Mondfinsternis u. a. Ausgeführt wird: Bei einer Mondfinsternis fällt der Schatten, den die von der Sonne beleuchtete Erde wirft, auf den Mond. Dieses astronomische Ereignis kann nur am Tag des Vollmonds eintreten und nur dann, wenn der Mond gleichzeitig sehr nahe an oder auf einem der Mondknoten steht. Zwischen zwei Mondfinsternissen vergehen mehrheitlich sechs Mondumläufe.

Besonders deutlich wahrzunehmen ist dieses Ereignis, wenn die Scheibe des Mondes nicht nur durch den Halbschatten der Erde läuft, sondern ganz oder teilweise durch den Kernschatten. Mit Mondfinsternis ist umgangssprachlich oft eine solche Kernschattenfinsternis gemeint. In der Astronomie werden aber auch die wenig auffälligen Mondfinsternisse, bei denen der Mond lediglich in den Halbschatten eintaucht, mitgezählt. Je nachdem, ob der Mond ganz oder nur teilweise in den Schatten eintaucht, wird zwischen totalen und partiellen Finsternissen unterschieden.

Immerhin beschert uns auch die nur Mondfinsternis einen rötlichen erscheinenden Effekt, wobei der Mond dann auch "Blutmond" genannt wird. Das ist zwar morgen, 31. Januar 2018, wieder der Fall, ist leider aber auch beim Maximum um 13:31 Uhr dementsprechend nicht sichtbar. Am 27. Juli 2018 kann das anders sein, falls der Himmel klar ist; denn bei einem Maximum um 20:23 Uhr wäre das Spektakel 1 h 43 m zu beobachten.

In guter Erinnerung noch das Zusammenfallen von Supervollmond und Blutmond, wenn eine besondere Mondnähe das "Farbenspiel" noch deutlicher macht. Das war am 28. September 2015, als Lübeck-TeaTime dazu berichtete:
"Heute Nacht fallen Supervollmond und Blutmond zusammen. Die Ankündigung eines Super-Vollmondes für heute Nacht ist wohl allseits bekannt. Wir können uns jedoch auf ein weiteres und vor allem noch selteneres Spektakel freuen. Denn nach 1982 fallen wieder Vollmond und Blutmond zusammen. Grund ist eine gleichzeitig stattfindende totale Mondfinsternis (zwischen 4:11 und 5:23 Uhr) eine totale Mondfinsternis, indem die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond steht, der dann im Kernschatten der Erde liegt. Damit wird der Mond aber nicht völlig verdeckt, sondern schimmert rötlich - und wird damit "Blutmond" genannt.
Es gilt allerdings eigens dafür in der Nacht auf morgen entweder extra "aufzustehen", um das Geschehen zu beobachten. Oder einfach - weil ohnehin unterwegs - nebenher zu schauen. Dieses beginnt etwa 3:50 Uhr und hat den Höhepunkt um 4:10 Uhr. Die Aussichten übrigens für den Raum Lübeck sind wettermäßig günstig; denn durchweg klarer Nachthimmel ist angekündigt. Ungünstig allerdings sind Standorte wie mitten in der beleuchteten Stadt. Am besten sucht man sich einen Standort außerhalb, um dort beispielsweise mit Teleskop hinauf zu schauen oder mit Teleobjektiv ein paar Aufnahmen zu versuchen.

Wer alles dies verpasst, hat erst im Jahre 2033 die nächste Gelegenheit, bis sich Supervoll- und Blutmond wiederholen. Der Glaube an Weltuntergang aus solchem Anlass hat sich allerdings bisher zumindest nicht bestätigt..."



Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck

Gedulden wir uns also zumindest erst einmal bis zum Juli diesen Jahres bis zur dementsprechenden Mondfinsternis und damit einem Blutmond. Die wiederholt sich nächstens am 21. Januar und 16. Juli 2019. Bis zum nächsten Aufeinandertreffen von "Supervollmond und Blutmond" haben wir dann noch mehr Zeit - wie bemerkt bis 2033.

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