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NABU startet Fotowettbewerb „Sag mir, wo die Blumen sind“

26. April 2009 (Berlin/HL-red.) Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ hat der NABU vor wenigen Tagen einen Fotowettbewerb gestartet, um auf den zunehmenden Artenschwund wild wachsender Pflanzen aufmerksam zu machen. Gesucht wird das Foto, das die Schönheit, oder aber auch die Gefährdung unserer heimischen Wiesen- und Ackerblumen am besten darstellt. Einsendeschluss ist der 1. September 2009. Die NABU-Aktion wird von Katja Ebstein unterstützt, von der eine der bekanntesten Fassungen des Liedes „Sag mir, wo die Blumen sind“ stammt.



Foto ü/NABU SH: Die Schachblume ist besonders gefährdet.


„Infolge der zunehmenden Nutzungsintensivierung von
landwirtschaftlichen Flächen findet ein dramatischer Rückgang von
Wildblumen in den heimischen Äckern, Wiesen und Weiden statt“, sagte
NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Während noch vor einigen Jahrzehnten bunt
blühende Wiesen und Äcker das Bild der Landschaft bestimmten, suche man
Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker heute meist vergebens. Selbst
die Kornblume stehe in manchen Bundesländern schon auf der Roten Liste
der gefährdeten Arten. „Das hat weitreichende Folgen, denn mit der
Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel
und unsere Kulturlandschaft wird insgesamt immer einfältiger und
trister“, so Tschimpke weiter.

Und so können Sie am Fotowettbewerb teilnehmen: Senden Sie maximal drei
Fotos bis zum 1. September digital als Bilddateien an Wildblumen@NABU.de
oder als Abzüge an „Sag mir, wo die Blumen sind“, c/o Dr. Thomas
Hövelmann, Lambertistraße 40, 48155 Münster. Unter allen Einsendungen
ermittelt eine Jury, u.a. mit NABU-Präsident Olaf Tschimpke, dem
Naturfotografen Manfred Delpho und Dr. Irina Göhler vom Rohstoffeinkauf
der WALA Heilmittel GmbH die schönsten Bilder, die auf der Homepage des
NABU (www.nabu.de) veröffentlicht werden. Zu gewinnen gibt es außerdem
hochwertige Sachpreise. Die Aktion wird von der WALA Heilmittel GmbH
unterstützt und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert.

Quelle: NABU Schleswig-Holstein


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