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Ausstellung dokumentiert die kanadische Robbenjagd

24. April 2009 (HL-red.)Museum für Natur und Umwelt eröffnet am 30. April die Sonderausstellung „Rotes Eis“
Das Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, zeigt vom 1. Mai bis 27. September 2009 die Sonderausstellung „Rotes Eis“ des International Fund for Animal Welfare Hamburg (IFAW). Die Ausstellung informiert anhand von Bildtafeln und eindrucksvollen Filmen über die Fakten und Hintergründe der größten kommerziellen Jagd von Meeressäugern weltweit. In jedem Frühjahr findet an der Ostküste Kanadas eines der großartigsten Naturschauspiele der Erde statt: Hunderttausende von Sattelrobbenweibchen sammeln sich auf dem Packeis, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Wegen ihres wunderbaren Fells werden die Neugeborenen schon wenige Wochen später Opfer gnadenloser Jäger - seit 1996 wurden mehr als drei Millionen Robben getötet.
Die Sonderausstellung „Rotes Eis“ wird offiziell am Donnerstag, 30. April 2009, um 18 Uhr eröffnet. Dr. Wolfram Eckloff, Leiter des Museums, wird die Gäste begrüßen. Dr. Ralf Sonntag vom IFAW wird eine Einführung in die Ausstellung geben. Gabriele Hiller-Ohm, MdB, wird ihre Gedanken zur kanadischen Robbenjagd formulieren.

Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung ist frei. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Quelle: LÜBECK Pressedienst

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