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Agentur für Arbeit Lübeck

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Fünfte bundesweite „Stunde der Wintervögel“ vom 9.-11. Januar

30. Dezember 2014 (HL-Red-RB) NABU und LBV rufen vom 9. bis 11. Januar zur Vogelzählung auf: Zum fünften Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen.

Viele Vogelarten wurden deutlich seltener beobachtet als im Vorwinter, im Durchschnitt wurden 38 Vögel je Garten notiert. Dabei eroberte der Haussperling trotz Verlusten den Spitzenrang von der Kohlmeise zurück, dahinter platzierte sich erneut die Blaumeise knapp vor dem Feldsperling, gefolgt von Amsel, Grünfink und Buchfink. Elster, Rabenkrähe und Rotkehlchen komplettierten die Top 10.

Insgesamt wurden 169 verschiedene Arten gemeldet, auf die zehn häufigsten entfielen aber rund 75 Prozent der Individuen. Genau auf diese häufigen und allgemein bekannten Vögel kommt es uns mit der Aktion besonders an. Wir wollen herausfinden, wie sich die Allerweltsvögel in unseren Gärten entwickeln.

Ergänzt wird die heimische Vogelwelt von Wintergästen aus Nord- und Osteuropa, zum Beispiel von Bergfinken, Rotdrosseln, Seidenschwänzen. Deren Zahlen waren im letzten Winter allerdings vergleichsweise gering. Mal sehen, wie es 2015 wird...



Amsel im Raureif


Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


So funktioniert die Teilnahme

Mitmachen, wo und wann Sie wollen
Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts! Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig.

1. Vögel zählen
Suchen Sie sich einen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können. Notieren Sie von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen waren. Das vermeidet Doppelzählungen. Nutzen Sie auch die Zählhilfe zum Ausdrucken

2. Beobachtungen melden
Im Internet: Bitte nutzen Sie das Online-Meldeformular. So sparen wir Kosten und die Beobachtungen fließen live in die Auswertung ein –danke!

Per Post: Von einem unserer 200.000 Teilnahmeflyer den Meldebogen abtrennen, mit 45 Cent frankieren und bis zum 19. Januar 2015 an NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin absenden (Datum des Poststempels). Flyer zum Ausdrucken

Telefonisch: Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115 werden Ihre Daten am 10. und 11. Januar 2015 von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen.

Meldeschluss ist der 19. Januar 2015.

Quelle:
NABU
www.nabu.de

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