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Säbelschnäbler im Anflug – Beginn der Brutsaison

24. März 2009 (Tönning/HL-red.) Säbelschnäbler im Anflug – Beginn der Brutsaison im Nationalpark Wattenmeer: Die ersten Säbelschnäbler kommen seit Mitte März aus ihren Überwinterungsgebieten in Südeuropa und Westafrika zurück nach Schleswig-Holstein. Damit beginnt die Brutsaison im Nationalpark Wattenmeer. Die Vögel suchen sich ihre Reviere. Ab Mitte April legen sie ihre Eier, ab Mitte Mai schlüpfen die ersten Küken. Für Säbelschnäbler hat das Wattenmeer eine herausragende Bedeutung. Bis zu 5.000 Paare werden an der schleswig-holsteinischen Westküste erwartet. 40 Prozent davon brüten in den Dithmarscher Salzwiesen, vor allem in großen Kolonien rund um die Friedrichskooger Halbinsel. Die anderen verteilen sich in Nordfriesland, in den Salzwiesen am Festland, im Beltringharder Koog, im Rickelsbüller Koog und in der Untereiderregion.

Ab diesem Frühjahr werden im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer nicht nur die Bestände der Brutvögel von zahlreichen Mitarbeitern der Naturschutzverbände und des Nationalparkdienstes erfasst. Auf Probeflächen werden im gesamten Wattenmeer von den Niederlanden bis Dänemark auch Untersuchungen zum Bruterfolg durchgeführt, für Säbelschnäbler genauso wie für einige weitere Vogelarten. Mit diesem Projekt soll geklärt werden, warum sich die Bestände einzelner Vogelarten wie Austernfischer, Fluss- und Küstenseeschwalben in den letzten Jahren zum Teil verändert haben.

Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beginnt jetzt mit der Ankunft der Säbelschnäbler, Sandregenpfeifer und Rotschenkel auch wieder die Ausweisung von Brut- und Rastgebieten. Mit Hilfe der Naturschutzverbände werden in den Salzwiesen und an den Stränden die Schilder wieder aufgebaut, die im Winter wegen Überflutungsgefahr abgebaut werden mussten. „Wir bitten alle um behutsames Verhalten im Nationalpark Wattenmeer und um Beachtung der Hinweise, damit die Vögel in Ruhe brüten und rasten können“, erklärt Dr. Detlef Hansen, der Leiter der Nationalparkverwaltung.


Quelle: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Nationalparkverwaltung

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