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Agentur für Arbeit Lübeck

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Forstexperten treffen sich zu zweitägiger Tagung in Lübeck

13. Oktober 2014 (HL-Red-RB) Heute und morgen treffen sich rund 40 Fachleute aus Fortwirtschaft, Hochschulen, Naturschutzverbänden sowie mehrerer Ministerien aus ganz Deutschland zu einer zweitägigen Tagung im Friederiken Ringhotel in Lübeck. Dieser 4. Lübecker Workshop zu Forstwirtschaft und Naturschutz behandelt die Frage, „Wie hoch müssen Zielvorräte, Totholz -und Biotopholzanteile unter Berücksichtigung von Wirtschafts- und Naturschutzzielen sein?“. Dazu eingeladen hat Umweltsenator Senator Bernd Möller. Ziel ist es, die Ergebnisse der 3. Inventur der Wälder vorzustellen und in der Expertendiskussion die Rahmenregeln für die Waldwirtschaft des Lübecker Stadtwaldes in den nächsten zehn Jahren abzustecken.
Das umfangreiche Programm des Workshops behandelt unter anderem die folgenden Themen:
Baumalter und Bestandesvorrat als Schlüsselfaktoren für den Biodiversitätsschutz im Wald; Prof. Dr. Werner Haerdtle, Universität Lüneburg
Biomasse und Produktivität der Buche in Abhängigkeit vom Standort; Dr. Dietrich Hertel, Universität Göttingen.
Wie werden politisch motivierte, veränderte forstliche Zielsetzungen zu Zielvorrat und Tot- bzw. Biotopholz in der baden-württembergischen Forstverwaltung innerbetrieblich umgesetzt? Karl-Heinz Lieber, Forstverwaltung Baden Württemberg
Vorratsentwicklung, Einzelbaumwachstum und Totholzanteile im Göttinger Stadtwald in Abhängigkeit von Standort, Bestandesdichte und Waldentwicklungsphase – Ergebnisse der Wiederholungsinventur aus den Kontrollstichproben von 2000 und 2010; Martin Levin, Stadtwald Göttingen
Totholz- und Biotopholz im Stadtwald Kiel in Abhängigkeit von Holzvorrat und Baumqualität – Ergebnisse der Stichprobeninventur aus 2013; Martin Schmid, Büro für angewandte Waldökologie Gadebusch
Einzelbaumwachstum von Buche und Eiche in Abhängigkeit von Standort, Bestandesdichte und Waldentwicklungsphase – Ergebnisse der dritten Kontrollstichprobeninventur im Stadtwald Lübeck (1992, 2003 und 2013); Dr. Andreas Fichtner, Universität Lüneburg)
„Holz wächst nur an Holz“. Die Zuwächse von Waldbeständen, deren Tot- und Biotopholzvorrat in Abhängigkeit von Standort, Holzqualität, Bestandesdichte und Waldentwicklungsphase – Ergebnisse der dritten Kontrollstichprobeninventur im Stadtwald Lübeck (1992, 2003 und 2013); Knut Sturm, Leiter Stadtwald Lübeck
Stand der Forstplanung im Stadtwald Lübeck mit Stichtag 2013 und erste Überlegungen zur Anpassung der Hiebssätze auf der Grundlage der Ergebnisse aus der dritten Stichprobeninventur und einem innerbetrieblichen Workshop zur „Hiebssatzherleitung“; Rüdiger Mahnkopf, Stadtwald Lübeck
Am zweiten Tag nehmen die Teilnehmer des Workshops an einer Exkursion in die vorratsreiche ungleichaltrige Laubholzmischbestände in den Revierförstereien Falkenhusen (Forstort Kannenbruch) und Behlendorf (Forstort Behlendorfer See) teil. Geleitet wird sie von den Förstern Jörg Baeskow und Eckhard Kropla sowie Bereichsleiter Sturm.
Mit einer Abschlussdiskussion mit Statements zum Leitthema der Veranstaltung von allen anwesenden Institutionen endet die Veranstaltung am Dienstagnachmittag.
Hintergrund: In den Jahren 2011/2012 wurde zum dritten Mal die Bundeswaldinventur durchgeführt. Frühere Inventuren haben 1986-1988 und 2001/2002 stattgefunden. Die Bundeswaldinventur ist ein gesetzlicher Auftrag gemäß Bundeswaldgesetz § 41a. Sie ist alle zehn Jahre zu wiederholen.
Quelle:

Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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