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Gartenvögel-Stunde: Schon "Zählchance" für Mauersegler & Co?

02. Mai 2014 (HL-Red-RB) Interessante NABU - "Stunde der Gartenvögel 2014 vom 9. bis 11. Mai" - hier ein paar Bemerkungen zur "Auswahl" der Vogelarten, die wir im Lübecker Umfeld beobachten können, aber durchaus noch nicht oder eher gar nicht. Nun, vielleicht hat gerade deswegen eine solche "Zählaktion" besonderen Sinn und hat weniger das Ziel, Zählrekorde im Plus oder Minus aufzuzeigen. Das ist ohnehin relativ; denn wenn ich nur an den "grünen Kahlschlag" im Redaktionsbereich im Herzen Buntekuhs der vergangenen Jahre denke, kann ich nur wenig Verständnis dafür haben, dass der Grund der Misere darin liegt, die Anlagen über viel zu lange Zeit nicht angeemessen gepflegt zu haben. Das hatte eben die "Stunden der langen Messer" zur Folge, um verpilztes Holz zu entfernen und auch auszulichten, um den vernachlüssigten Anlagen - ich möchte nun nicht "verwahrlost" schreiben - wieder eine Chance zu geben bzw. auch neu anzupflanzen. Warum dabei wunderschöne Silberpappeln gefällt wurden, die nicht einmal 50 Jahre alt waren, obwohl diese die Zahl 300 erreichen können, wurde mir "Pilzbefall in den Kronen" begründet. Die verbleibenden Baumstümpfe zeigten volle Gesundheit. Warum auch da (die Hansestadt selbst) nicht eher "geheilt" hat - wenig verständlich wohl. Aber merkwürdig, hier als Ersatz das Buchengewächst "Eiche" zu pflanzen, obwohl der feuchte bis nasse Boden - vor allem mit Pappeln und Birken bepflanzt - sicherlich kompetentes Handeln vorgegeben hatte.

Aber zurück zum Kahlschlag: Der nun fehlende Bewuchs wird zwar in vier bis fünf Jahren wieder da sein. Aber bis dahin müssen die Vögel, die bisher hier ihren Lebensraum - vor allem für die Brut hatten - müssen sich nun andere Möglichkeiten suchen, also abwandern.

Die Frage innerhalb der Zählung nach Rauchschwalben etwa oder Mauerseglern wird wohl nicht allenorts möglich sein. Ich erinnere mich an die Schwalbennester im Bahnhof Travemünde-Strand. Viele davon fielen der Renovierung zum Opfer. Aber - und nicht zur Freude aller – schwirren sie längst wieder sogar durch die Bahnhofshalle und – na ja, lassen fallen...

Diese mögen zwischenzeitlich wieder aus ihren Überwinterungsgebieten zurück gekehrt sein oder sind dabei. Die Mauersegler jedoch nisten auch oberhalb des Lübeck-TeaTime – Redaktions – Balkons unter dem Flachdach. Ob die allerdings schon um den 07./08. Mai hier angekommen sein werden .- fraglich. Erfahrungsgemäß kommen die nicht vor Mitte Mai erst einmal zur „Nestkontrolle“ und flitzen in oftmals mehr als einem Dutzend starken „Staffeln“ knapp über unsere Köpfe. Man könnte glauben, die „Stammgäste“ würden anderen ihr Zuhause zeigen. Danach sieht man sie kaum noch, bis sie für das Brutgeschäft endlich „Platz, nein Nest nehmen“.

Mauersegler



Wie ein Blick auf die Beobachtungen bei NABU / www.ornitho.de verrät, ist die Vorhut der Mauersegler inzwischen nördlich bis auf eine Linie Hannover-Berlin vorgerückt, selbst aus Hamburg liegt bereits ein Nachweis vor. Das Gros der Mauersegler ist allerdings noch unterwegs. Dementsprechend ist nun auch noch Gelegenheit, den Gebäudebrütern zusätzliche Nistmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Rauchschwalben



Kehren nun Nistplatz treu aus ihren Überwinterungsgebieten u. a. der Sahara Afrikas zurück. Die Brutzeit beginnt ab Mai. Rauchschwalben unterscheiden sich übrigens von der Mehlschwalbe durch lange Schwanzspieße und eine braunrote Färbung von Kehle und Stirn. Deren Oberseite ist - mit Ausnahme einiger heller Flecken - blauschwarz, ebenso das Brustband.

Wie auch immer: Teilnehmen und überraschen lassen. DAs muss nicht inbedingt im "Garten" sein. Lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime bei NABU.de nach - oder den hier bereits dazu vorgestellten Beitrag. Das Zählen ist ganz einfach und dient der Aktion ungemein. Also viel Spaß dabei...

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