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Müll ist"schön"? In der Baltic-Schule erst in Sammel-Containern

21. November 2013 (HL-Red-RB) Ob man sich dem in der Mülltonne lebenden "Griesgram" Sesamstraßen-Oscar zum Müll, der "„Ich mag Müll. Alles, was schmutzig ist, stinkig und dreckig. Ja, ich mag Müll" anschließen mag, sollte vorbehaltlos hinterfragen, ob dieser das wirklich so gemeint hat. Oder die in Lübeck lebende Künstlerin Michaela Berning-Tournier Müll gesammelt und zu einer Ausstellung "Müll ist schön" gemacht hat, auch eine der Seiten der Medaille ist, lässt diese Frage sicherlich immer noch offen. Für Robert Kleinwort, Lehrer an der Baltic-Schule Lübeck, und am Klima-Kurs der Stufe 10 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler das ähnlich ist – ebenfalls sehr fraglich. Denn „Müll“ ist für diese eher weder lustig noch Kunst. Wenn auch – und indirekt – auch so darauf aufmerksam gemacht wird. Immerhin war besagte Sonderausstellung nicht nur über den Kulturladen im Einkaufszentrum Lübeck-Buntekuh, sondern sogar als „Kunstinstallation“ im Lübecker Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zu sehen. Bei allem Wohlwollen – aber dabei waren sicherlich keine Exponate frei „riechbar“ oder sonst in irgendwelcher Form belästigend vorgezeigt. Das allerdings völlig anders in der Baltic-Schule. Denn für einen Tag waren die in allen Klassenräumen vorhandenen drei für die Mülltrennung geeigneten Abfallkörbe „gesperrt“ und dabei gegen Mißbrauch über Posten bewacht. Stattdessen waren in einem Bereich des Treppenhauses drei für sich getrennte Bodenflächen - mit Plastikplanen abgedeckt - für eine Groß-Sammlung „reserviert“.
Ziel war es nicht nur zu sehen, wieviel Müll an einem Tag dort anfällt, sondern auch, diesen sogleich trennen zu lassen. Einen Tag nach der „Sammlung“ traf sich die Initiativ-Gruppe, um ein Ergebnis festzustellen. Wie Robert Kleinwort mit seinen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern zu eigener Überraschung resümieren mussten, war weit weniger Müll ablegt als erwartet. Jedoch „getrennt“ leider auch nicht unbedingt vorbildlich. Auffällig vor dem Treff, dass einige der vorbei eilenden Schülerinnen und Schüler aufmerksam wurden – und noch „aktuell“ - Müll entsorgten. Leider auch wenig aufmerksam, denn einfach so und ohne Beachtung der Bereiche „Papier – Plastik/MNetall – Restmüll“. Damit ein „gut gemeinter“ Test, der dennoch nicht entmutigen sollte. Im Gegenteil: Wiederholung nicht nur angesagt, sondern zu empfehlen.








Kleines Problem zum Abschluss im übrigen: Wie den Müll in die im Außengelände befindlichen Container zu bringen. Dazu nur noch als Mischmüll an drei Stellen. Ehrensache offensichtlich für die jungen Leute: Selbstverständlich in die „saure Gurke“ gebissen, beim Aufnehmen des Mülls selbst zu zu trennen. „Anders kommt das für uns nicht in Frage“, so die Klima-Kursler.

Aufgefallen allerdings vor dem Betreten des Schulgeländes direkt am rückwärtigen Eingang Stichweg. Dort häufte sich der Müll über den Korb hinaus. Waren gestern sogar „Sammlerinnen und Sammler“ am Vordereingang des Einkaufszentrums zu beobachten gewesen, war das augenscheinlich im übrigen Umfeld gewohnt nicht der Fall. Hofdienst ist im Schulbereich angesagt. Leider (wahrscheinlich) nicht außerhalb, obwohl dort wenig Umweltbewusstsein zur Müllentsorgung gezeigt wird. Nicht nur, aber vor allem von Schülerinnen und Schülern mit Pausenmüll beispielsweise leerer, aber „matschiger“ Verpackung, die der Hausmeister des Einkaufszentrums aufsammeln „darf“ - oder im Umfeld allgemein die „grüne Truppe“ der Hansestadt, die wöchtenlich die Stichwege säubert.







Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck

Vorschlag also, nicht nur die Klima-Kurs – Aktion zu wiederholen, sondern über den Hofdienst hinaus auch - getreu dem Verursacherprinzip - das nahe Umfeld abzusammeln zu lassen. Notfalls durchaus „erzieherisch“, wenn von zu Hause her oder auch das Umweltverständnis über die schulische Vermittlung dieses in der Praxis mangelt. Leider scheint es „lässig“ zu sein, im Beisein anderer den Müll auf die „Erde“ zu werfen. Müll ist „schön“? Leider nur in bewusster Trennung und Entsorgung. So wie der Klimakurs 10 dies beispielhaft und nachahmenswert erkannt hat...







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21. November 2013 (HL-Red-RB) Ob man sich dem in der Mülltonne lebenden "Griesgram" Sesamstraßen-Oscar zum Müll, der "„Ich mag Müll. Alles, was schmutzig ist, stinkig und dreckig. Ja, ich mag Müll" singt anschließen mag, sollte vorbehaltslos hinterfragen, ob er das wirklich so gemeint hat. Oder die in Lübeck lebende Künstlerin Michaela Berning-Tournier Müll gesammelt und zu einer Ausstellung "Müll ist schön" gemacht, auch eine der Seiten der Medaille ist, lässt diese Frage sicherlich immer noch offen. Für Robert Kleinwort, Lehrer an der Baltic-Schule Lübeck, und am Klima-Kurs der Stufe 10 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler das ähnlich ist – sehr fraglich. Denn „Müll“ ist für diese wohl eher weder lustig noch Kunst. Wenn auch – und indirekt – auch so darauf aufmerksam gemacht wird. Immerhin fand besagte Sonderausstellung nicht nur über den Kulturladen im Einkaufszentrum Lübeck-Buntekuh und sogar als eben „Kunstinstallation“ im Lübecker Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zu sehen. Bei allem Wohlwollen – aber dabei waren sicherlich keine Exponate frei „riechbar“ oder sonst in irgendwelcher Form belästigend vorgezeigt. Das allerdings völlig anders. Denn für einen Tag waren die in allen Klassenräumen vorhandenen drei für die Mülltrennung geeigneten Abfallkörbe „gesperrt“. Stattdessen waren in einem Bereich des Treppenhauses drei für sich getrennte Bodenflächen, mit Plastikplanen abgedeckt, für eine Sammlung „reserviert“.









Ziel war es nicht zu sehen, wieviel Müll an einem Tag dort anfällt, sondern auch, diesen sogleich trennen zu lassen. Heute, einen Tag nach der „Sammlung“, traf sich die Initiativ-Gruppe vor Ort, um ein Ergebnis festzustellen. Wie Robert Kleinwort mit seinen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern zu eigener Überraschung resümieren mussten, war weit weniger Müll ablegt als erwartet. Und „getrennt“ leider auch nicht unbedingt vorbildlich. Auffällig vor dem Treff, dass einige der vorbei eilenden Schülerinnen und Schüler aufmerksam wurden – und noch „aktuell“ - Müll entsorgten. Leider aber wenig aufmerksam, denn einfach so und ohne Beachtung der Bereiche „Papier – Plastik/MNetall – Restmüll“. Damit ein „gut gemeinter“ Test, der dennoch nicht entmutigen sollte. Im Gegenteil: Wiederholung nicht nur angesagt, sondern zu empfehlen.








Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Kleines Problem zum Abschluss heute: Wie den Müll in die im Außengelände befindlichen Container zu bringen. Dazu nur noch als Mischmüll an drei Stellen. Ehernsache offensichtlich für die jungen Leute: Selbstverständlich in die „saure Gurke“ gebissen, um beim Aufnehmen des Mülls selbst zu zu trennen. „Anders kommt das für uns nicht in Frage“, so die Klima-Kursler. Aufgefallen allerdings vor dem Betreten des Schulgeländes direkt am rückwärtigen Eingang Stichweg. Dort häufte sich der Müll über den Korb hinaus in für „Ortskundige“ zu ansonsten in dieser Weise nicht der Fall. Waren gestern sogar „Sammlerinnen und Sammler“ auch am Voidereingang des Einkaufszentrums zu beobachten gewesen, war das augenscheinlich im übrigen Umfeld gewohnt nicht der Fall. Hofdienst ist im Schulbereich angesagt. Leider (wahrscheinlich) nicht außerhalb, obwohl dort wenig Umweltbewusstsein zur Müllentsorgung gezeigt wird. Nicht nur, aber vor allem von Schülerinnen und Schülern mit Pausenmüll beispielsweise leerer, aber „matschiger“ Verpackung, die der Hausmeister des Einkaufszentrums aufsammeln „darf“ - oder im Umfeld allgemein die „grüne Truppe“ der Hansestadt, die wöchtenlich die Stichwege säubert. Vorschlag also, nicht nur die Klima-Kurs – Aktion zu wiederholen, sondern auch über den Hofdienst hinaus das nahe Umfeld abzusammeln zu lassen. Vielleicht durchaus auch „erzieherisch“, wenn von zu Hause her oder auch das Umweltverständnis über die schulische Vermittlung dieses in der Praxis noch mangelt. Leider scheint es „lässig“ zu sein, im Beisein anderer lieber den Müll auf die „Erde“ zu werfen.. Müll ist „schön“? Leider nur in bewusster Trennung und Entsorgung. So wie der Klimakurs 10 dies beispielhaft erkannt hat..

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