Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Natur Umwelt Klima Energie

Schneerose oder "Christrose" - Vorbote von Advent und Winter

17. November 2013 (HL-Red-RB) Dem "Herbst als Maler" folgen Tage der Stille mit dem heutigen Volkstrauertag und dem nachfolgenden Totensonntag. Zum Einstieg in diesen "auch" Sonntag hat sich Lübeck-TeaTime In diesen Tagen jedoch blüht eine auf den ersten Blick in den Auslagen der Blumenläden vielleicht gar nicht so auffällige Pflanze, die als "Schneerose" zwar damit schon aussagt, wann ihre eigentliche "Saison" beginnt. Nun sind es hier nicht die Wild-Formen, wie diese auch in Deutschland und dabei in Bayern vorkommen. Von daher - und jetzt soll der wahrscheinlich bekanntere Name "Christrose" genannt sein - läutet diese im Grunde auch die vor der Tür stehende Adventszeit ein. Hatte ich eben noch diese als "unauffällig" beschrieben, ist dieser Blütenpflanze durchaus ein wenig Unrecht getan. Denn die überaus stilvoll elegante Art könnte kaum schöner sein. Giftig zwar, wie der nachfolgende Blick in WIKIPEDIA noch zeigen wird. Aber die auch als "Nieswurz" bekannte Pflanze gibt bereits den Hinweis, wo sich die Konzentration des Giftes hauptsächlich befindet. Im "Kinderzimmer" muss diese - wie wahrscheinlich auch andere - nicht unbedingt stehen. Überhaupt stellt ohnehin die Frage im Grunde eher nicht, ob die Freilandpflanze in eine dazu beheizte Wohnung gehört.




Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Ausführungen in WIKIPEDIA:

"Die Schneerose, Christrose oder Weihnachtsrose (Helleborus niger) ist eine Pflanzenart der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Diese Art und ihre Sorten mit den auffallend großen, weißen Blüten ist vor allem durch frühe Blütezeit und auch durch die Verwendung als Gartenzierpflanze bekannt.

Illustration von Helleborus niger in „Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Otto Wilhelm Thomé, Gera (1885)
Die immergrüne mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 Zentimetern. Der immergrüne Hemikryptophyt hat ein schwarzes Rhizom und schwarze Wurzeln. Individuen können an geeigneten Plätzen bis zu 25 Jahre alt werden.

Die am Grund lang gestielten Laubblätter sind „fußförmig“ in sieben bis neun Abschnitte gegliedert. Die einzelnen Abschnitte sind lanzettlich mit ganzrandigem oder gezähntem Blattrand. Die ledrigen Grundblätter sind tiefgrün. Am Stängel befinden sich ein bis zwei (selten drei) blasse, ovale Hochblätter. Die frostempfindlichen Blätter sind an ihrem natürlichen Standort durch Schnee geschützt.

Die Blüten sind endständig und stehen einzeln (selten zu zweit oder dritt) am meist unverzweigten Stängel. Die Blüte erreicht einen Durchmesser zwischen 5 und 10 Zentimetern. Die weiße oder rötliche Blütenhülle (Perigon), setzt sich aus fünf eiförmigen Kelchblättern, die zu einem kronblattartigen Schauapparat umgestaltet wurden, zusammen. Die Blütenhüllblätter sind während des Abblühens grünlich oder durch Anthocyane rötlich überlaufen und bleiben lange erhalten.

Die eigentlichen Kronblätter sind zu gelben bis gelbgrünen, tütenförmigen (wie die Österreicher sagen: stanitzel-förmigen) Nektarblättern umgebildet. Diese sondern reichlich Nektar ab und duften anders sowie intensiver als die Blütenhülle. Die zahlreichen, gelben Staubblätter sind an der verlängerten Blütenachse spiralig angeordnet.

Hauptblütezeit ist von Februar bis April, kann jedoch je nach Schnee- und Höhenlage auch schon im November beginnen bzw. im Mai enden."

Impressum