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Agentur für Arbeit Lübeck

Natur Umwelt Klima Energie

"Geheimnisvolle" Ballonblume - aber hätten Sie das gedacht...?

18. August 2013 (HL-Red-RB) Gerne stellt Lübeck-TeaTime auch Blüh-Pflanzen vor. Nach dem wunderschönen Hibiskus kürzlich, der gerade in die zweite Blüte geht und außer einer geöffneten bereits zwei weitere Knospen zeigt, heute als "Einstieg in den Sonntag" - die Ballonblume.
Beide Pflanzen übrigens gekauft als schmückendes "Mitbringsel" im nahen Einkaufsmarkt.
Die Recherche zu "Gattung & Co"? Selstverständlich in WIKIPEDIA bietet Überraschendes: "Die Ballonblume (Platycodon grandiflorus, Syn.: Campanula glauca Thunb., Campanula grandiflora Jacq. (basionym), Platycodon glaucus (Thunb.) Nakai[1], Platycodon grandiflorum), auch Großblütige Ballonblume oder Chinesische Glockenblume genannt, ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Platycodon aus der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Der deutsche Name rührt daher, dass sich die Blütenknospen aufblähen, bevor sie aufgehen.




Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Vorkommen:
Die Heimat der Ballonblume liegt in Nordostasien in China, Ostsibirien, Mongolei, Korea und Japan. In vielen Gebieten weltweit ist diese Art verwildert.
Bevorzugte Standorte sind Trockenrasen und steinige Böden zwischen Gebüsch oder auf Waldlichtungen.

Verwendung und pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten]

Sorten dieser Art werden als bedingt winterharte Zierpflanzen verwendet. Es wurden eine Reihe Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben und -größen gezüchtet.

Ihre Wurzeln (radix platycodi) werden in der traditionellen chinesischen und koreanischen Medizin und in der koreanischen Küche (kor. doraji) zur Immunstimulation und gegen Krebs benutzt. Im Tierversuch verstärken Extrakte aus der Pflanze die Aktivität von B-Zellen und die Zytokin-Produktion. Saponine aus der Wurzel (Platycodin A-E) zeigen im Labor entzündungshemmende Wirkung. Außerdem wird sie als Zierpflanze angepflanzt.

Nur junge Blätter werden gegart gegessen; es wird gesagt, dass die älteren Blätter giftig sind. Ältere Blätter werden getrocknet und als Gewürz verwendet. Wurzeln werden gegart in Suppen als kräftigendes Gemüse gegessen. Die Wurzeln werden auch geschält gesäuert oder in Zucker haltbar gemacht. Vor allem in der Koreanischen Küche kommen die Wurzeln als „bellflower roots“ vor.

Die Wurzeln werden in rohem Zustand oft als giftig bezeichnet."

Einen schönen, aber "ungiftigen" Sonntag wünscht Ihnen Ihre
Lübeck-TeaTime - Redaktion


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