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Vogel-Vielfalt: Was ist eigentlich aus den Grünfinken geworden?

15. August 2013 (HL-Red-RB) Wenn eben beim Thema zum Über-Leben in der Vogelwelt der Ringeltauben-Jungvogel wohl bald das Nest verlassen wird, erinnert eine Vogelart, die in früheren Jahren hier zu beobachten war wie "Spatzen und Meisen": der Grünfink. Ein teilweise geradezu hier erfolgte Kahlschlag im nahen Umfeld Korvettenstraße wurde aktuell "ergänzt" um die Bebauung des Marktgeländes. Ein Grün, das den Stadtteil Buntekuh besonders ausgezeichnet hatte, nun aber nach zumindest fragwürdigem Planungsbemühungen zum Opfer gefallen ist. Das allerdings trifft auf besagten Grünfink nicht zu. Vormals durchaus "häufig" vor allem bei der Winter-/Frühjahrsfütterung in Garten und am Balkon erfreut hat, seit 2009 jedoch nicht einmal mehr nur noch ein seltener Gast ist. Vermutet wurde damals, Trichomonaden-Infektionen untereinander und auch über Trinkwasser an Futterstellen seien am Massensterben schuld gewesen. Von daher die NABU-Empfehlung, kein Wasser mehr aufzustellen, die dann aber bereits ein Jahr später nicht wiederholt wurde.




Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Ein Glück jedenfalls, dass andere Vogelarten wie Meisen und Spatzen damit kein Problem hatten. Wurde zwar beklagt, dass gerade "Spatzen" immer rarer werden würden, ist das (hoffentlich) hinfällig. Denn am "Redaktionsbalkon" jedenfalls sind - und ich gebe zu, ein wenig Sommer-Fütterung zu gewähren - Haus- und Feldsperlinge erfreulich stark vertreten. Gestern noch konnte ich bei gleichzeitigem Anflug über acht dieser gefiederten Freunde beobachten. Auch die (Blau-)Meisen - Population macht viel Freude, zumal geradezu "geschimpft" wird von ihnen, hängen die Futternetzchen leer.

Übrigens steht eines fest: Die Wasserschälchen waren mit Sicherheit in den vergangenen heißen Sommerwochen von ganz besonderer Bedeutung. Wichtig natürlich - lieber zwei Mal am Tag erneuern. Gewisse Erreger halten im Wasser über 24 Stunden durch. Und bei "Spatzen wie Meisen" wollen wir kein ähnliches Schicksal wie bei den Grünfinken.

"Wollen" dagegen angesagt: Grünfinken willkommen zurück. Nur wann wird das sein?

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