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Lindenteller: „Glücksrad“ steht in voller Blüte

09. August 2013 (HL-Red-RB) Pflanzprojekt von Hansestadt Lübeck und Vorwerker Diakonie auf dem Lindenteller ist aufgegangen: Bereits zum neunten Mal hat die Hansestadt Lübeck den Lindenteller im Mai 2013 in die Verantwortung der Vorwerker Diakonie übergeben. 20 Gärtner mit und ohne Behinderungen bestückten die Verkehrsinsel zwischen Hauptbahnhof und Holstentor mit fast 10.000 Pflanzen und pflegen sie seitdem. „Wir bekommen sehr positive Rückmeldungen“, erzählt Gruppenleiter Hans-Joachim Bahlmann von der Vorwerker Diakonie. „Der Lindenteller ist ein toller Willkommensgruß für alle, die hier auf dem Weg in die Altstadt vorbeikommen – vor allem für die Touristen.“



Der Gestaltungsentwurf des Bereichs Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck sah in diesem Jahr ein „Glücksrad“ vor. Es besteht hauptsächlich aus Blumen wie Schmuckkörbchen, Studentenblumen und Herbstanemonen. „Die Mähnengerste haben manche Passanten schon für Getreide gehalten“, erzählt Objektplaner Andreas Tilch vom Bereich Stadtgrün und Verkehr. Und tatsächlich gedeihen mitten auf der Verkehrsinsel auch landwirtschaftliche Pflanzen. „Quasi als kleinen Scherz haben wir Rosen- und Rotkohl mit eingebaut“, schmunzelt Tilch. „Ernten und essen sollte man ihn besser nicht, er bekommt hier mitten im Verkehr doch zu viele Abgase ab.“ In der heißen Sommerzeit hieß es für die Gärtner der Vorwerker Diakonie: Gießen, gießen, gießen. „Wir waren fast täglich vor Ort und mussten jeweils gut eineinhalb Kubikmeter Wasser einsetzen“, so Bahlmann.

Die gemeinsame Aktion der Hansestadt Lübeck und der Vorwerker Diakonie auf dem Lindenteller ist insbesondere für die Gärtner mit Behinderungen ein echter Gewinn. „Sie können hier der breiten Öffentlichkeit zeigen, was in ihnen steckt“, sagt Hans-Uwe Rehse, Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie. Insofern versteht er das Projekt auch als weiteren Schritt auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. „Die Passanten nehmen die Menschen mit Behinderungen hier als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft wahr. So werden Barrieren, die wir alle im Kopf haben, Stück für Stück abgebaut.“


Quelle inkl. Foto:
Vorwerker Diakonie

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