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Agentur für Arbeit Lübeck

Natur Umwelt Klima Energie

...eine "kleine Geschichte" über eigene Sonnenblumen - und mehr

06. August 2013 (HL-Red-RB) Mag sein, dass beim Wort "Sonne" gelegentlich schon gestöhnt wird. Bei Temperaturen von weiter über 30° C ist das nicht verwunderlich. Nicht immer bestehen auch Urlaubssehnsüchte im Tropen-Ziel, auch der nördliche Gefilde mit Eisbergen und Walen bestätigen, dass es unterschiedliche Auffassungen dazu gibt. Gut so - aber dennoch hier eine vielleicht "geschickte" Ablenkung, indem Lübeck-Teatime beweist, dass Winter und Sommer eine untereinander mehr Verbindung haben, als ggf. gedacht. Wer hilft, die gefiederten Freunde mit Meisenknödeln über die kalte Jahreszeit zu bringen und dazu Futter in die tannengeschmückten Balkonkästen streut, kann im Frühjahr auch daraus "ernten". Nicht nur Grashalme recken sich heraus, auch Keimblätter versprechen oftmals - Sonnenblumenpflänzchen.
Rechtzeitig "umgetopft" entwickeln sich diese in aller Seelenruhe und wachsen, bis sie die ersten Blütenknospen zeigen, die dann - so wie hier - gelbe Spitzen bekommen und dann bald wunderschön blühen.

Kein Geheimnis: Je größer Töpfe oder Kästen, umso mehr Wurzeln können sie entwickeln, umso größer wachsen sie und dementsprechend groß werden auch ihre Blüten, die letztlich zu dem "zurückkehren", woraus sie sich selbst entwickelt haben: zu einem "Blütenstand" an Kernen, die entweder gleich von den Vögeln genascht werden oder - entsprechend geschützt - einen Vorrat für die nächste Winterfütterung ergeben oder der Aussaat dienen.









Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


In diesem Jahr mussten sich unsere Pflänzchen mit relativ kleinen Töpfen begnügen. Aber hübsch dennoch - wie die Entwicklung von der Knospe zur Blüte zeigt.


Selbstverständlich zur Sonnenblume auch ein kurzer Blick in WIKIPEDIA:
"Die wilde Sonnenblume war von Nord- bis Mittelamerika verbreitet. Archäologische Ergebnisse zeigen, dass die Sonnenblume etwa 2500 v. Chr. in der Region des Mississippi und auch in Mexiko-Stadt angebaut wurde.[2] Francisco Pizarro beobachtete Inkas, welche die Sonnenblume als Abbild ihres Gottes verehrten. Samen der Sonnenblume wurden 1552 von spanischen Seefahrern aus Amerika nach Europa gebracht, wo sie zunächst als Zierpflanze angebaut wurde."

Und richtig auch an die "griechische Mythologie" zu denken, in der es - wie WIKIPEDIA ausführt - auch eine "Sonnenblume" gegeben haben muss: "
Die botanische Bezeichnung für Sonnenblume, Helianthus annuus, leitet sich von den griechischen Wörtern helios (Sonne) und anthos (Blume) ab. Der Name stammt aus der griechischen Mythologie und ist in einem Gedicht von Ovid überliefert: Einst verliebte sich das Mädchen Clytia in den Gott Apollon. Dieser verschmähte Clytia, und daraufhin setzte sie sich nackt auf einen Felsen nieder, aß und trank nichts und beklagte ihr Unglück. Die Verliebte schaute neun Tage Apollon zu, wie der seinen Wagen über den Himmel bewegte. Dann wurde ihr Herzeleid zu gelben und braunen Farben: Sie verwandelte sich in eine „Sonnenblume“, die ihre Blüte stets nach der Sonne (Apollos Sonnenwagen) drehte."





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