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Zum heutigen Sonntag "Ehre, wem Ehre gebührt": der Amsel

23. Juni 2013 (HL-Red-RB) Heute gilt eine besondere wie zudem "sonntägliche" Aufmerksamkeit - der Amsel. Erfreut sie doch auch wenige Meter "Luftlinie" vom Redaktionsbalkon entfernt im Wipfel eines Baumes vor allem frühmorgens und "zur guten Nacht" mit wunderschönem Gesang. Wahrscheinlich ist es immer "derselbe". Eigentlich wollte ich gerade diesen schon „Caruso“ nennen, aber von meiner besseren Hälfte kam der Name „Herr Rose“. Dazu will ich jedoch an dieser Stelle nichts weiter bemerken. Auf jeden Fall aber ist es eine große Freude für uns, früh morgens in einer „Schlafpause“ schon den Gesang zu hören. Oder beim Frühstück und geöffneter Balkontür. Da kann für uns jedenfalls kein „Radio“ mithalten. Spätestens zur Dämmerung dann schließt ein Schluss-Konzert den Tag ab. Nie gehört? Wahrscheinlich nie „hingehört“. Aber jede oder jeder pflegt die eigene Lebensqualität nach eigenem Gutdünken – und eigener Anforderung. Vielleicht aber geht dabei jedoch etwas verloren, obwohl oft kleine „Geschenke“ die schönsten sind.




Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Eigentlich „unglaublich“ die Musikalität der Amsel, die hier gerade ihre Serenade zum besten gibt


Wer mag, hier ein paar „Auszüge“ aus WIKIPEDIA zur Amsel: „Die Amsel (Turdus merula) oder Schwarzdrossel ist eine Vogelart der Familie der Drosseln (Turdidae). In Europa zählt sie als einer der am weitesten verbreiteten Vertreter dieser Familie zu den bekanntesten Vögeln überhaupt. Die Körperlänge der Amseln liegt zwischen 24 und 27 Zentimetern. Die Männchen sind schwarz gefärbt und haben einen gelben Schnabel, das Gefieder der Weibchen ist größtenteils dunkelbraun. Der melodiöse und laut vorgetragene Reviergesang der Männchen ist in Mitteleuropa hauptsächlich zwischen Anfang März und Ende Juli zu vernehmen und kann bereits vor der Morgendämmerung beginnen.

Der Aktivitätsbeginn liegt während der meisten Jahreszeiten während der Morgendämmerung, das Aktivitätsende während der Abenddämmerung. Zwischen Februar und Ende Juni ist allerdings von mitteleuropäischen Amseln schon weit vor Morgendämmerungsbeginn ein Zetern zu vernehmen; im Juli und Juni sowie mitten im Winter endet die Aktivität bereits bei oder sogar vor Sonnenuntergang. Witterungsabhängige Helligkeitsunterschiede sowie künstliche Lichtquellen beeinflussen die Aktivitätsdauer.
In Europa brütet die Amsel nahezu flächendeckend, nur nicht im hohen Norden und im äußersten Südosten. Darüber hinaus kommt sie in Teilen Nordafrikas und Asiens vor. In Australien und Neuseeland wurde die Amsel eingebürgert. In Mitteleuropa verlässt ein Teil der Vögel im Winter das Brutgebiet und zieht nach Südeuropa oder Nordafrika.

Ursprünglich war die Amsel ein Vogel des Waldes, wo sie auch heute noch anzutreffen ist. Im 19. Jahrhundert begann sie über siedlungsnahe Parkanlagen sowie Gärten bis in die Stadtzentren vorzudringen und ist zum Kulturfolger geworden. Ihre Nahrung suchen Amseln vorwiegend am Boden. Sie ernähren sich überwiegend von tierischer Nahrung, meist Regenwürmer oder Käfer. Abhängig von der Verfügbarkeit steigt der Anteil gefressener Beeren und Früchte. Amseln sind Freibrüter und nisten vorwiegend in Bäumen und Sträuchern.

Amseln gehören zu den Frühbrütern. In Mitteleuropa gibt es die ersten Bruten Ende Februar oder Anfang März. Zwei bis drei Jahresbruten sind hier die Regel, letzte Bruten sind bis Ende August möglich. In manchen Teilen des Verbreitungsgebiets gibt es nur zwei Jahresbruten. Schachtelbruten sind häufig..In Australien und Neuseeland liegt die Brutzeit hauptsächlich zwischen August und Dezember. Im Siedlungsgebiet gibt es insbesondere in milden Wintern gelegentlich Brutversuche und auch erfolgreiche Bruten.



Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Heute morgen – trotz Deckungsversuch – dieses Foto gelungen. Wünschen wir dem Jungvogel, nicht entdeckt zu werden. Eines jedoch noch dazu: Auf keinen Fall „mit nach Hause nehmen“ und glauben, dieser würde verhungern. Die Eltern kümmern sich absolut zuverlässig weiter um ihre Jungen auch „am Boden“. Halten allerdings Abstand in Gefahrenmomenten, um „Räuber“ abzulenken.


Zum Jungvogel heißt es in WIKIPEDIA: „Ausgeflogene Jungvögel ähneln Weibchen, sind aber auf der Unterseite stärker gefleckt und vor allem an den auffälligen hellen Schaftstrichen an Rücken, Schulterfedern und Flügeldecken zu erkennen. Der Schnabel ist braun. Die Befiederung von Flügeln und Schwanz erscheint vom restlichen Gefieder deutlich abgesetzt und ist bei männlichen Jungvögeln dunkelbraun bis braunschwarz, bei weiblichen etwas heller und geht eher ins Braune.“




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