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Durchaus verkannte Gefahr für die Haut - weißer Hautkrebs

21. Februar 2009 (HL-Red.). HS-Kulturkorrespondenz/Ratgeber: Verkannte Gefahr für die Haut. Von Hans-Joachim Lender und Horst Schinzel: Fachleute glauben, dass künftig jeder zweite Deutsche in seinem Leben an einer Frühform von weißem Hautkrebs erkranken wird. Derzeit sind es rund 100.000 Betroffene pro Jahr. Die neu gegründete „Initiative weißer Hautkrebs“ hat sich daher zum Ziel gesetzt, ausführlich und kompetent über Ursachen, Vorsorge- und Therapie­möglichkeiten der Erkrankung zu informieren.

„Früh erkannt ist weißer Hautkrebs fast immer heilbar. Die Initiative weißer Hautkrebs will daher auf das Thema aufmerksam machen und vor allem die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchung beim Haut- oder Hausarzt in den Köpfen der Bevölkerung verankern“, so Professor Dr. Eggert Stockfleth, Leiter des Hauttumorcentrums der Charité Berlin und Mitglied im Expertenrat der Initiative. Zentraler Bestandteil der Initiative ist die Homepage www.weisserhautkrebs.de, auf der Interessierte und Betroffene alle wichtigen Informationen zum Thema weißer Hautkrebs bekommen. Darüber hinaus gibt es detaillierte Informationen zum Ablauf einer Vorsorgeuntersuchung. Ein Expertenrat aus Dermatologen bestehend beantwortet Fragen rund um das Thema Hautkrebs.



Weißer Hautkrebs: Wie entsteht er?
Weißer Hautkrebs entsteht, genau wie die schwarze Form des Hautkrebses (malignes Melanom) durch ultraviolette Strahlung auf die Haut. Mit einer Verzögerung von mehreren Jahren bis Jahrzehnten werden die obersten Hautschichten geschädigt, deren Folge so genannte aktinische Keratosen sind – eine Frühform des weißen Hautkrebses. Da die Entstehung von weißem Hautkrebs sehr lange dauert, erkranken in der Regel vor allem ältere Menschen etwa ab einem Alter von 50 Jahren daran. Durch ein verändertes Freizeitverhalten und der damit einhergehenden höheren Sonnenbelastung treten die Frühformen des weißen Hautkrebses jedoch zunehmend auch bei jüngeren Patienten auf.

Weißer Hautkrebs entsteht vornehmlich an den „Sonnenterrassen“ des Körpers, die besonders lichtexponiert sind, hierzu zählen die Hände, Gesicht, Dekollete und gegebenenfalls die Glatze. Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut sind besonders gefährdet, da ihr hauteigener Sonnenschutz weniger stark ausgeprägt ist als der von dunkleren Hauttypen. Die Vorstufen des weißen Hautkrebses können sich unterschiedlich äußern: Zumeist zeigen sich auf der Haut rötliche Flecken mit rauer und schuppiger Oberfläche. Die betroffenen Areale können aber auch bräunlich oder gelblich gefärbt sein. Oftmals verdickt sich die oberste Hautschicht und fühlt sich wie raues Sandpapier an.

Schutz durch Hautkrebs-Screening
Je früher sowohl weißer als auch schwarzer Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Generell sollte zur Früherkennung regelmäßig ein Hautkrebs-Screening durchgeführt werden: Dazu untersucht der Haut- oder Hausarzt den ganzen Körper. Dadurch können bereits Vorstufen beziehungsweise Frühstadien vom Arzt festgestellt werden. Seit Juli 2008 wird das Screening für alle Personen ab 35 Jahren im Zwei-Jahres-Rhythmus von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Werden Frühformen von weißem Hautkrebs rechtzeitig erkannt, reicht oft eine Behandlung mit einem Gel oder einer Creme aus.

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Quelle/© Horst Schinzel/HS-Kulturkorrespondenz
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