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Agentur für Arbeit Lübeck

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"Frühling" HL: Überheizte Busse und saisonale Blüten(knospen)

16. April 2013 (HL-Red-RB) Gestern ein wohl rechter Frühlingstag: Die Temperaturen bei sonnigem Himmel im "zweistelligen" Bereich, wie es allseits zu hören war. Nur wäre das auch schon ab 10 Grad gewesen. Nein - es waren Wärmegrade über 20. Typisch - wie immer in solchen Übergangszeiten - überheizte Stadtverkehrbusse, also hätten die Fahrer noch nie davon gehört, dass ihre Gäste in der Regel noch mit ihrer Bekleidung "rückständig" auf niedrigere und damit kühle Temperaturen eingestellt wären. So also gewisse Flucht und hinaus, um den lübschen Frühling zu suchen. Start der Blick zur Krokus-Wiese am Kreisverkehr „Mühlenteich“ . Bereits vorgestellt vor dem winterlichen Rückfall und auch danach – nun aber in wahrlich voller Pracht nach der Last der heftigen Schneedecke noch vor ein paar Tagen. Also – nicht „neu“. Was aber mit der Krolus-Wiese an der Hüxtertorallee? Was mit den Blausternchen vor dem Burgtor? Und was mit dem letztlich wirklichen und untrüglichen Frühlingszeichen – den Anglern an der Untertrave, die in solchen Zeiten nicht nur den einen oder anderen Hering, sondern die Hochzeit feiernden, silbernen Flossenträger dutzendweise ihrem Element entreißen.

Drei Wochen Rückstand auf sonst „übliche“ Temperaturverhältnisse, so heißt es immer wieder. Könnte sein: Die Osterglocken jedenfalls an der Hüxtertorallee/Krähenstraße zeigen bisher nur geschlossene Knospen – vielleicht mit bereits einem gelben Schimmer. Eine „Frühlings-Oase“ inmitten des Grün jedoch erfreut überraschend einen floralen „Dreier“: Krokus, Blausternchen und Osterglocke. Letztere ein wenig „mini“, aber dennoch in dieser Zusammenstellung beeindruckend.







Nicht unbedingt auffällig. Aber es lohnt oft, statt oberflächlich lieber ein paar Mal mehr zu schauen. Und genau das hat Lübeck-TeaTime getan. Unstreitig „hübsch“ - oder?

Das nächste Ziel die Blausternchen-Wiese vor dem Burgtor. Vor wenigen Jahren angelegt, aber weitgehend noch immer Opfer von „Bauarbeiten“ dort. Aber mit dem Schmetterling ein netter Zufall, der den Anblick dort besonders betonte.






Aber sehen muss man das alles. Oder es sehen wollen. Weniger gelungen allerdings der Blick zur Kaimauer an den Schuppen 6 oder 9: Zumindest gestern noch kein Petri-Jünger dort. Das allerdings wird sich bald ändern. Denn mit den warmen Temperaturen wird auch die des Wassers ansteigen. Und ohne dieses keine Chance auf Heringe. Eines jedenfalls auch klar: Es wird keine lange Saison darauf geben. So rasch, wie diese ihrem Laich-Taumel nachkommen, werden sie wieder verschwunden sein.



So rasch, wie es nun Frühling wird in Lübeck. Eine Garantie auf keinen „winterlichen Rückfall“ -auch für Stunden oder ein paar Tage – gibt es dennoch nicht: Der April macht was er will. Und das ist – wie immer – das wirklich Zuverlässige...


Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck

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